Jetter
- DER AKTIONÄR

Automation goes Internet

Aufgrund eines hohen Wettbewerbsdrucks sind produzierende Firmen stets bestrebt, ihre Kosten zu senken. Dieser Trend beschert dem Automatisierungstechnik-Spezialisten Jetter volle Auftragsbücher. Denn mit den speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) von Jetter lassen sich Fertigungsprozesse auf eine effiziente Art und Weise steuern. Die Produkte des Ludwigsburger Unternehmens werden in den Bereichen Produktion, Maschinen- und Anlagenbau sowie Gebäudeautomation eingesetzt.

Die Automatisierungsbranche befindet sich im Aufwind. Diese Entwicklung sorgt bei Jetter für gute Wachstumsaussichten.

Aufgrund eines hohen Wettbewerbsdrucks sind produzierende Firmen stets bestrebt, ihre Kosten zu senken. Dieser Trend beschert dem Automatisierungstechnik-Spezialisten Jetter volle Auftragsbücher. Denn mit den speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) von Jetter lassen sich Fertigungsprozesse auf eine effiziente Art und Weise steuern. Die Produkte des Ludwigsburger Unternehmens werden in den Bereichen Produktion, Maschinen- und Anlagenbau sowie Gebäudeautomation eingesetzt.

Überzeugende Vorteile

„Das Marktumfeld für Jetter ist derzeit ausgesprochen positiv“, betonte Finanzvorstand Günter Eckert im Gespräch mit dem aktionär. Einer der Wachstumstreiber ist der boomende Maschinenbau. Positiv auf die Nachfrage wirken sich zudem Nutzen- und Kostenvorteile gegenüber Konkurrenzprodukten aus. Schließlich basieren die Jetter-Steuerungen auf dem Internet-Standard-Protokoll TCP/IP, was die firmen- oder weltweite Überwachung sowie die Fernwartung der Maschinen ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich die SPS von Jetter sehr schnell programmieren und umstellen, wodurch ebenfalls Zeit und Kosten eingespart werden können.

Revolution des Glasmarktes?

Von großer Bedeutung ist neben den technologisch führenden SPS-Produkten eine gemeinsam mit der Bucher-Industries-Tocher Emhart Glass entwickelte Maschine zur Produktion von Hartglasflaschen. Ein Prototyp dieser Anlage wird dieses Jahr in den USA in Betrieb genommen. Nach einem Testbetrieb bis Ende 2008 will Emhart Glass die innovative Maschine 2009 an Glasproduzenten verkaufen. An den dabei erzielten Erlösen wird Jetter partizipieren. Günter Eckert geht davon aus, dass die Einführung der Hartglasproduktion den Glasmarkt revolutionieren könnte. Gründe hierfür sind die Vorteile des weitgehend unzerbrechlichen Hartglases wie zum Beispiel eine lange Lebensdauer, geringes Gewicht und Geschmacksneutralität.

Dieses Jahr soll die Marke Jetter in Norditalien etabliert werden, um mittelfristig einige der dort ansässigen Maschinenbaufirmen als Kunden zu gewinnen. Zudem ist für die nächsten drei bis fünf Jahre die Erschließung des französischen Marktes angedacht. Für das Geschäftsjahr 2007/08 rechnet Günter Eckert mit einem Umsatzanstieg um mindestens zehn Prozent auf über 39 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll vor allem durch die Optimierung und Modernisierung der Fertigung von derzeit 6,4 auf zehn Prozent verbessert werden.

Mehrere Asse im Ärmel

Ein positives Marktumfeld, der technologische Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und das spannende Hartglas-Projekt sind drei Faktoren, die bei Jetter für eine Fortsetzung des Wachstumskurses sprechen. Die mit einem 2007/08er-KGV von 13 günstig bewertete Jetter-Aktie dürfte bald den technischen Widerstand bei 14 Euro überwinden. Spekulative Anleger greifen zu!

Kursziel bei Jetter: 20,00 Euro. Stopp: 11,20 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 24/2007.

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