SMT Scharf
- Thomas Bergmann - Redakteur

Außerplanmäßiger Wechsel im SDAX - Neuling vor Kursschub

Nach der Übernahme von Schuler durch den österreichischen Technologiekonzern Andritz ist der Streubesitz des Pressen-Herstellers unter die für einen Indexverbleib nötige Schwelle gesunken. Der Neuling sollte von dieser Entscheidung profitieren.

Die Deutsche Börse hat einen außerplanmäßigen Wechsel im Nebenwerteindex SDAX bekannt gegeben. Aufgrund der Übernahme der Schuler AG durch die Andritz Beteiligungsgesellschaft liegt der Streubesitzanteil des Pressen-Herstellers unter der Mindestgrenze von zehn Prozent. Die Aktie erfüllt somit nicht mehr die Voraussetzungen für einen Verbleib im Index.

Mit Wirkung zum 24. September

Im Gegenzug wird mit Wirkung zum 24. September die SMT Scharf AG in den SDAX aufgenommen. Der Bergwerkausrüster hat seit Anfang August den Gesamtmarkt outperformt und mehr als 20 Prozent zugelegt. Einer der Gründe dafür waren sehr starke Halbjahreszahlen.

Zuletzt konnte der Nebenwert die Marke von 24 Euro überwinden und damit ein neues Kaufsignal generieren. Der Kurs hat jetzt zunächst Potenzial bis 26 Euro, die nächste wichtige Hürde liegt beim Allzeithoch von 27,98 Euro.

SMT Scharf

Logische Konsequenz

Die Tatsache, dass Schuler den SDAX verlassen muss, kommt nicht überraschend. Für SMT Scharf ist die Aufnahme in den Index der Lohn für eine gute Arbeit. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung für das Unternehmen und empfiehlt die Aktie weiter zum Kauf.

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