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- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Ausgezeichnet: 3D-Partner von BMW und Ferrari im Aufwärtstrend

Es läuft wieder rund beim Münchner 3D-Softwarespezialisten RTT. Neuigkeiten geben der Aktie Rückenwind. Charttechnisch ist der Boden gefunden.

Es läuft im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet für RTT. Anfang Juni wurde gemeldet, dass auf dem WorldMediaFestival in Hamburg zwei Preise für eine Filmproduktion gewonnen wurden. Konkret wurde dieser Clip für das Konzeptauto "Mazda Shinari" ausgezeichnet. Zudem hat RTT eine leistungsstärkere Software-Version des Hauptproduktes DeltaGen vorgestellt. Die Münchner hätten bereits "sehr starkes Feedback" von ihren Kunden erhalten.

Die 3D-Software von RTT wird schon bei der Planung der Auto-Modelle eingesetzt. Mit den Auto-Konfiguratoren von RTT kann schließlich jeder Autokäufer seinen Audi, BMW oder Ferrari per Mausklick mit beliebigen Sitzbezügen oder Felgen ausstatten und betrachen. Auch im "realen" Leben hilft RTT, neue Fahrzeuge ins richtige Licht zu rücken. So wurde auf der Automobilmesse in Genf der Ferrari F12 vorgestellt.

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Firmenchef Ludwig Fuchs hätte jüngst im Interview mit dem AKTIONÄR verraten: "Es brummt wieder. Wir stellen aktuell absolut eine Belebung fest. So verzeichnen wir etwa in den USA Hochauslastung. Auch in Euro­pa ist sehr viel los. Gerade größere und komplexere Projektthemen werden derzeit von unseren Kunden sehr massiv angenommen."

Im Aufwärtstrend

Charttechnisch hat RTT den Seitwärtstrend mittlerweile nach oben verlassen. Das Papier notiert über der 38-  und 90-Tagelinie. Auch fundamental sieht es gut aus: Die Eigenkapitalquote beträgt extrem starke 70 Prozent. Die Gesellschaft hat quasi keine Schulden, jedoch über 16 Millionen Euro freie liquide Mittel. Der Montega-Gewinnschätzung zufolge beträgt das 2013er-KGV aktuell nur noch 12. Das KGV lag in den letzten Jahren jedoch im Schnitt bei knapp 20. Auch Neueinsteiger können die RTT-Aktie daher bei Kursschwäche weiter einsammeln.

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