Groupe Danone
- Werner Sperber - Redakteur

Aurubis und E.on im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Die Actien-Börse erwartet eine hohe Nachfrage nach Kupfer und sieht goldene Zeiten für Aurubis anbrechen. Fuchs Kapitalanlagen hält einen kleineren E.on-Konzern für besser. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Actien-Börse erklären, Schätzungen bezüglich des Umsatzes von Aurubis seien schwierig und schätzen, dass der Konzern in dem Ende September ablaufenden Geschäftsjahr 2013/14 etwa zehn Milliarden Euro erlösen wird. Dafür ist der Börsenwert von 2,1 Milliarden Euro zu niedrig. Die Aktie sollte höchstens 60 Euro und nicht 47,50 Euro kosten. Es sei denn, die Salzgitter AG, welche derzeit 25 Prozent am weltgrößten Unternehmen für die Wiederaufbereitung von Kupfer hält, würde sich entschließen, Aurubis ein Übernahmeangebot vorzulegen. Was sich hier ankündigt, sei ein langer zyklischer Trend, der sich nicht in den ganz kurzen Bewegungen von Tag zu Tag erkennen lässt. Korrekturen wie in der abgelaufenen Woche seien der ideale Zeitpunkt zum Aufbau von ersten Positionen. Das Kursziel beträgt 60 Euro.


Fuchs Kapitalanlagen: Schlanker und dividendenstark 

Der Vorstand von E.on erwartet für das Gesamtjahr 2012 ein operatives Ergebnis von bis zu elf Milliarden Euro. Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen gehen von einer Quote für die Ausschüttung von rund 40 Prozent aus und leiten daraus eine Dividendenrendite von knapp sechs Prozent ab. Da sich der Energieversorgungskonzern gesund schrumpfe, schätzen die Analysten der UBS das mittelfristige Gewinnwachstum und die Dividende als stabil ein. Das Management von E.on möchte allgemein den hohen Verschuldungsgrad senken und das Geschäft mit weniger Kapital betreiben. Die Konzentration auf das Kerngeschäft kommt zügig voran. Deswegen und wegen der Dividendenrendite sollten Anleger die Aktie mit einem Kursziel von 23,05 Euro und einem Stoppkurs bei 15,06 Euro kaufen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte abwarten, bis sich die charttechnische Situation entspannt hat. Dazu müsste der Kurs die bei 18,60 Euro verlaufende 38-Tage-Line überschreiten. 

Änderungen im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 150 Anteile von Danone mit einem Gewinn von einem Prozent zu 46,78 Euro ausgebucht.  

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