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- Werner Sperber - Redakteur

Aurelius und STADA Arzneimittel im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Die Prior Börse würde Kapital auf Aurelius setzen, denn das Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft spricht dafür. Der Frankfurter Börsenbrief erwartet, dass der Aktienkurs von STADA Arzneimittel demnächst einen wichtigen Widerstand überwindet. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse erklären, Aurelius ist im Juli das beste Geschäft der Unternehmensgeschichte geglückt. Anfang des Jahres 2007 übernahm die Beteiligungsgesellschaft die Firma Schabmüller für 3,6 Millionen Euro und verkaufte sie nun für 72 Millionen Euro, wobei über die Höhe des Verkaufspreises lediglich spekuliert wird. Im November 2011 und im Januar 2012 trennte sich Aurelius von zwei weiteren Tochterfirmen, wobei das zuvor eingesetzte Kapital jeweils versechsfacht worden ist. Offensichtlich sind die Erfolge keine Eintagsfliegen. Aurelius ist seit dem Jahr 2006 börsennotiert. Seither hat sich das Eigenkapital der Gesellschaft in etwa versechsfacht. Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Markus hält 32 Prozent der Anteile und ist damit Hauptaktionär. Er verwies darauf, die Dividende in jedem Jahr auf zuletzt zwei Euro je Aktie erhöht zu haben. Das entspricht derzeit einer Rendite von 5,7 Prozent. Dr. Markus möchte in den kommenden zwölf Monaten vier bis fünf Firmen kaufen und sich von zwei bis drei der derzeit 15 Tochterfirmen trennen. Der Gewinn im laufenden Jahr könnte 130 Millionen Euro betragen, was einem KGV von 3 entspräche. Allerdings lassen sich diese Gewinne nicht in die Zukunft fortschreiben, denn das Ergebnis in diesem Jahr lässt sich nur auf wenige Transaktionen zurückführen. Deshalb ist es sinnvoller das Eigenkapital des Unternehmens zu betrachten, das Ende des Jahres 400 Millionen Euro betragen könnte. Aktuell beträgt der Börsenwert nur 340 Millionen Euro.

Änderungen in einem Musterdepot der Prior Börse:

Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio möchten ihre 300 Vorzugsaktien von Sartorius und ihre 1.200 Anteile von Cancom jeweils wohl mit einem leichten Verlust ausbuchen. Dafür sollen den 700 Aktien von IVG Immobilien 6.000 weitere hinzugefügt werden. Zudem möchten sie 200 Titel von Continental und 6.000 Papiere von Evotec einbuchen.


Der Frankfurter Börsenbrief: Die Charttechnik spricht bald für den Einstieg bei STADA

Die Experten des Frankfurter Börsenbriefes betrachten sich den Chart der Aktie von STADA Arzneimittel und sehen folgendes: "Die Charttechnik (...) scharrt mit den Hufen." Es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Widerstand bei 26,50 Euro überwunden wird, schließlich beträgt das KGV für dieses Jahr nur 9 und die Kurs-Gewinn-Vielfache für nächstes Jahr liegt sogar nur bei 8. Das KUV für dieses Jahr beträgt 0,78, während für den Wettbewerber Teva Pharmaceuticals eine Kurs-Umsatz-Vielfache von etwa 1,75 bezahlt wird. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger die Aktie von STADA weiter zukaufen.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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