Aurelius
- Werner Sperber - Redakteur

Aurelius und Novo Nordisk im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

TradeCentre spekuliert unter anderem auf eine zehnprozentige Dividendenrendite mit den Aktien von Aurelius. Bei Börse.de kommt wegen der Aktie von Novo Nordisk das Blut in Wallung. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von TradeCentre verweisen auf die Abgaben der Aurelius AG in diesem Jahr. Jüngst verkaufte die Beteiligungsgesellschaft die Firma Schabmüller für 70 Millionen Euro nach Italien. In der Bilanz wurde Schabmüller mit 14 Millionen Euro verbucht. Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Markus wird deshalb für das dritte Quartal des laufenden Jahres einen hohen Sonderertrag präsentieren, wobei die Anleger daran üblicherweise mit einer Sonderausschüttung teilhaben. Diese Sonderzahlung dürfte etwa 1,50 Euro pro Anteil betragen. Dazu kommt die reguläre Dividende für das laufende Jahr, welche auf 1,75 oder sogar zwei Euro je Aktie angehoben werden könnte. Demnach könnte die Gesamtausschüttung 3,25 bis 3,50 Euro pro Anteil betragen, was einer Dividendenrendite von zehn Prozent entspräche. Operativ läuft es ebenfalls gut. Dr. Markus rechnet mit einem zehnprozentigen Anstieg des EBITDA, bereinigt um Erstkonsolidierungs- und Sondereffekte respektive Einmalaufwendungen, auf annähernd 100 Millionen Euro. Der Umsatz dürfte sich auf rund 1,5 Milliarden Euro belaufen. In den Folgejahren soll er auf zwei Milliarden Euro steigen und perspektivisch auf fünf Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende möchte derzeit vor allem Firmen aus der IT-Branche kaufen. Dr. Markus sagt zudem: "In den nächsten sechs bis neun Monaten werden wir sicherlich noch ein paar Firmen verkaufen." Ein Großteil der aktuell 16 Beteiligungen entwickle sich erfreulich. Aurelius gehören 72 Prozent der Aktien von HanseYachts, bei denen es schlecht läuft. Dr. Markus erklärt: "... der Markt für Segelboote ist aktuell schwach." Die Reederei Peter Deilmann, welche die MS Deutschland als "Traumschiff" betreibt, schreibt Verluste. Dr. Markus möchte deswegen neue, spezielle Gesetze von den Politikern, denn wenn dieses Schiff nicht unter deutscher sondern unter maltesischer Flagge fahren würde, behauptet Dr. Markus, dieses Unternehmen wäre profitabel. Der Börsenwert der Beteiligungsgesellschaft beträgt derzeit 317 Millionen Euro. Der Barbestand beträgt rund 230 Millionen Euro; die Bankschulden betragen zirka 200 Millionen Euro. Entsprechend bleibt die kaufenswerte Aktie ein solides Investment mit üppiger Dividendenrendite.

Änderung im Realdepot des TradeCentre:

Die Verantwortlichen für das Realgeld-Musterportfolio möchten 700 Anteile von Talanx zu höchstens 18,81 Euro kaufen.


Börse.de: Nervenberuhigende Medizin für Langfristanleger    

Die Zahl der Menschen, welche im vergleichsweisen Wohlstand leben, steigt, deshalb steigt auch die Zahl der Menschen, welche Diabetes haben und sich dagegen behandeln lassen müssen. Davon profitiert Novo Nordisk. Der dänische Konzern stellt seit 89 Jahren Insulin-Präparate her und hält damit etwa die Hälfte der Weltmarktanteile. Zudem produziert Novo Nordisk die zugehörigen Injektions- und Messgeräte. Die Experten von Börse.de erklären, die Geschäfte laufen rund, wie die jüngsten Zahlen erneut bestätigen. Die Aktie sei nervenberuhigende Medizin für jedes Langfristportfolio. Mit einer Konstanz von 94 Prozent ist der Aktienkurs in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 24 Prozent pro anno gestiegen. Entsprechend errechnet sich bis zum Jahr 2017 ein Kursziel von 334 Euro.

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| David Vagenknecht | 0 Kommentare

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