AAP Implantate
- Werner Sperber - Redakteur

Aurelius und Hochtief im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Aktien-Strategie erklärt: Die Überhitzung ist abgebaut und coole Anleger können die Aktie von Aurelius weiter kaufen. Der Aktionärsbrief stuft die Aktie von Hochtief als günstig bewertet ein und sieht die Streubesitz-Anteile knapp werden. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist so nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.): Die Experten von Aktien-Strategie verweisen auf die fünf Zukäufe und den aktuell ersten Verkauf von Firmenbeteiligungen durch Aurelius in diesem Jahr. Die Beteiligungsgesellschaft verkauft die Tochterfirma Schleicher Electronic, wobei zum Preis nichts gesagt worden ist. Insgesamt ist Aurelius weiter erfolgreich, wie die Zahlen für das erste Quartal belegen. Zum 31. März beliefen sich die flüssigen Mittel auf 237 Millionen Euro, von denen anschließend knapp 40 Millionen Euro an die Aktionäre ausgeschüttet wurden. Der Dividendenabschlag und die allgemeine Marktschwäche sorgten auch für sinkende Notierungen von Aurelius. Dadurch wurde die Überhitzung abgebaut, während der Aufwärtstrend weiterhin gültig bleibt. Das Kursziel beträgt 22 Euro.

Änderung im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 6.000 Anteile von AAP Implantate zu 1,29 Euro eingebucht und bei 1,04 abgesichert.    


Der Aktionärsbrief: Die Aktien werden knapp  

Hochtief kauft bis zum 13. Dezember bis zu 5,6 Prozent der Aktien zurück. Das entspräche mehr als einem Viertel des Streubesitzes, schließlich beträgt dieser Freefloat derzeit nur noch etwa 27 Prozent des gesamten Grundkapitals. Mit diesem vergleichsweise gewaltigen Aktienrückkaufprogramm steigert der hoch verschuldete spanische Mehrheitsaktionär ACS den Anteil an Hochtief bis Dezember von derzeit 54,3 auf mehr als 60 Prozent, ohne selbst Geld ausgeben zu müssen. ACS besitzt derzeit 48,9 Prozent der Hochtief-Aktien, wobei mehr als die Hälfte dieser Anteile an die Banco Bilbao verpfändet sind. Hochtief selbst gehören 4,4 Prozent der eigenen Aktien. Diese Papiere werden ebenfalls ACS direkt zugeordnet. Wenn ACS also bei einer Hauptversammlung mit mehr als 60 Prozent der Aktien abstimmen kann, würde das eine Mehrheit von 75 Prozent ergeben, wenn lediglich 80 Prozent des Aktienkapitals anwesend sind. Damit wiederum könnte sich ACS selbst einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag von Hochtief "wählen". Dadurch wiederum könnte ACS die zahlen von Hochtief vollständig in die eigene Bilanz übernehmen und den Umsatz so um mehr als 50 Milliarden Euro erhöhen, ohne Geld aufzuwenden. Dazu kommt, dass Verkaufserlöse aus allen Beteiligungen steuerneutral oder steuergünstig an die Aktionäre ausgeschüttet werden dürfen. Nachdem der Verkauf der Flughafensparte 1,1 Milliarden Euro einbrachte, gehen Branchenkenner davon aus, dass auch die Dienstleistungssparte Solutions und die Beteiligung an der australischen Baufirma Leighton verkauft werden könnten. Die Experten des Aktionärsbriefes gehen von einem zum Jahresende deutlich höheren Aktienkurs von Hochtief aus als derzeit. Der "faire Wert" beträgt 75 Euro.

Änderungen in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:

Im spekulativ ausgerichteten Musterportfolio sind die 1.500 Anteile von Airports of Thailand mit einem Verlust ausgestoppt worden. Die Verantwortlichen haben zudem die restlichen 22 Vorzugsaktien von KSB mit einem Gewinn von zwei Prozent zu 423 Euro ausgebucht und dafür 1.000 Aktien der Lotto24 AG zu 5,26 Euro eingebucht und bei 4,50 Euro abgesichert. Nun möchten sie die 350 Titel von Surteco wohl mit einem Minus ausbuchen und dafür 500 Vorzugsaktien von Westag & Getalit zu höchstens 19,50 Euro aufnehmen. 


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