Pironet
- Michael Schröder - Redakteur

Aufwärtstrend, Kaufsignal und Übernahmefantasie treiben Pironet-Aktie weiter an

Die Aktie der Pironet NDH setzt ihre Aufwärtsbewegung weiter fort. Der Kölner Cloud-Computing-Spezialist nimmt nun Kurs auf die 4-Euro-Marke. Begleitet wird die positive Entwicklung von guten Nachrichten. Ein Ende der Reise ist daher vorerst nicht in Sicht.

Der Newsflow bei Pironet NDH bleibt weiter positiv. Die Hauptversammlung der Kölner verlief insgesamt sehr harmonisch. Bei wenigen Wortmeldungen wurden alle Tagesordnungspunkte schnell abgearbeitet. Dabei wurde auch die vorgeschlagene Dividende in Höhe von 0,15 Euro je Aktie (Rendite 4,3 Prozent) abgesegnet. Beim Blick auf den Kursverlauf wird schnell klar, dass der Dividendenabschlag am Folgetag nicht sichtbar.

Solider Ausblick

Operativ befindet sich der IT-Konzern weiter auf Kurs. Im laufenden Jahr erwartet Vorstand Felix Höger weiter ein Umsatzanstieg von bis zu zehn Prozent und eine EBIT von mehr als 2,8 Millionen Euro. Vor allem der Gewinn dürfte in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen.

Neues Kaufsignal

DER AKTIONÄR hält daher an seinem Fazit fest: Pironet NDH befindet sich auf einem profitablen Wachstumskurs und dürfte sich weiter als wesentliche Größe im Cloud-Computing-Markt im deutschen Mittelstand etablieren. Nach Abschluss der jüngsten Konsolidierung und dem Sprung über den Widerstand bei 3,60 Euro, dürfte die Aktie nun schnell über die 4-Euro-Marke hinaus ziehen.

Kursziel angehoben

Aber selbst dort dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Die Analysten von GBC Research erwarten für die beiden Geschäftsjahre 2013 und 2014 eine Fortsetzung des Wachstumskurses. „Als Wachstumstreiber sollte sich dabei unverändert der Bereich Cloud Computing erweisen", so Analyst Philipp Leipold. Der Experte hat sein Kursziel daher zuletzt von 3,60 auf 4,90 Euro hochgesetzt.

Übernahmefantasie

Darüber hinaus stellen die Kölner aufgrund der genannten Vorzüge auch ein interessantes Übernahmeziel dar. Die Marktkapitalisierung liegt gerade einmal bei rund 54 Millionen Euro. Selbst bei einem Aufschlag von rund 30 Prozent (4,75 Euro je Aktie) müsste ein potenzieller Käufer lediglich 70 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michael Schröder | 0 Kommentare

Real-Depot: Evotec, Lotto24 und Sky Deutschland im Fokus - Commerzbank vor Neuaufnahme

Die Verhandlungen über den US-Haushaltsstreit wurden abgebrochen. Die Berichtssaison nimmt langsam an Fahrt auf. Im Real-Depot überzeugte Invision mit einer Kursexplosion und für Pironet NDH gab es ein Übernahmeangebot. Zwei Neuaufnahmen sollen für neuen Schwung sorgen. Ebenfalls im Fokus: Die Commerzbank-Aktie steht vor einem Kaufsignal und damit möglicherweise vor dem Sprung ins Real-Depot. mehr
| Michael Schröder | 0 Kommentare

Real-Depot-Wert Pironet NDH: Kommt ein Übernahmeangebot von Cancom?

Es hat sich bereits angedeutet. Zum Wochenschluss hat es sich weiter konkretisiert. Das Münchner IT-Systemhaus Cancom setzt seine Einkaufstour fort - und hat eine Beteiligung an dem Kölner Cloud-Spezialisten Pironet NDH aufgebaut. DER AKTIONÄR erwartet, dass es nicht bei einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von rund zwölf Prozent bleibt. Nach der jüngsten Kursrallye sollten Anleger bei einem möglichen Übernahmeangebot aber nicht mehr zuviel erwarten. mehr