Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

Auf der Überholspur: Real-Depot-Wert Sixt erhöht Jahresprognose - Aktie vor Kaufsignal

Die Geschäftsentwicklung der Sixt SE lag im dritten Quartal 2016 deutlich über dem Vorjahr. Der Mobilitätsdienstleister Sixt erreicht ein überdurchschnittliches Ergebnis und erhöht die Erwartungen für das Gesamtjahr 2016. Die im SDAX notierten Stammaktien stehen vor einem frischen Kaufsignal.

Nach abgeschlossener Auswertung vorläufiger Zahlen beträgt das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) für das dritte Quartal 2016 voraussichtlich rund 90 Millionen Euro (Vorjahr: 79 Millionen Euro). Die deutliche Steigerung beruht im Wesentlichen auf einer im Geschäftsfeld Autovermietung im Ausland stark gestiegenen Nachfrage, verbunden mit einer hohen Auslastung der Vermietflotte und geringeren Refinanzierungskosten.

Als Folge der Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und des bisherigen Geschäftsverlaufs im Schlussquartal geht der Vorstand davon aus, dass das Konzern-EBT im Gesamtjahr 2016 mindestens 200 Millionen Euro betragen und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 185,2 Millionen Euro liegen wird.

Hinsichtlich des operativen Konzernumsatzes (Vorjahr: 1.9 Milliarden Euro) geht der Vorstand für das Gesamtjahr nunmehr ebenfalls von einem deutlichen Wachstum aus. Bisher war der Vorstand von einem stabilen bis leicht steigenden Konzern-EBT sowie einer leichten Erhöhung des operativen Konzernumsatzes ausgegangen.

Operativ befindet sich Sixt auf Kurs. Die endgültigen Zahlen wird der größte deutsche Autovermieter am 17. November 2016 veröffentlichen. Schon jetzt ist klar: Der Konzern fährt der Konkurrenz weiter mit ordentlicher Geschwindigkeit voraus. Mit der Sixt Autovermietung, dem Premium-Carsharing-Anbieter DriveNow, der umfangreichen Leistungspalette für Firmen- und Privatkunden der Sixt Leasing AG und dem Transferdienst myDriver bietet Sixt eine Palette von ineinandergreifenden Mobilitätsangeboten, wie sie kein anderer Autovermieter sonst vorweisen kann. 

Mit dem nachhaltigen Sprung über die 53-Euro-Marke würde ein Allzeithoch erreicht – und ein frisches Kaufsignal generiert. Im Anschluss dürfte die Aktie Kurs auf die 60-Euro-Marke nehmen. Der Sixt Turbo-Call im Real-Depot notiert über 425 Prozent im Plus und bleibt weiter im Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 


 

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Verlag: Börsenbuchverlag
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