Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

Auf der Überholspur: Darum geht bei Sixt jetzt die Post ab

Sixt geht wieder auf die Überholspur. Der Autovermieter hat die Digitalisierung seines Geschäfts vorangetrieben und will mit der neuen Mobilitätsplattform „ONE“ den Markt kräftig aufmischen. Die Chancen auf Erfolg stehen nicht schlecht. Der Wachstumsmotor brummt schon jetzt. Die Aktie setzt den Aufwärtstrend weiter fort.

„Mit dem heutigen Tag kommen wir als Marktführer in Deutschland unserer Vision eines globalen Anbieters individueller Mobilität ein großes Stück näher“, so Erich Sixt bei der Vorstellung der neuen Mobilitätsplattform am vergangenen Donnerstag. Über die Details hat DER AKTIONÄR bereits ausführlich berichtet.


Mit der Digitalisierung des Geschäfts und der Optimierung der analogen und digitalen Schnittstellen mutiert Sixt zu einem IT-Unternehmen mit angehängter Autovermietung und verfügt so über grenzenlose Skalierungsmöglichkeiten. Der Wachstumsmotor brummt schon jetzt. In den letzten fünf Jahren hat Sixt den Umsatz im Schnitt um knapp zehn Prozent und den Gewinn um 15 Prozent gesteigert. Ein Ende der Erfolgsstory ist nicht in Sicht. Vor allem die USA bietet viel Potenzial. Daneben profitiert Sixt vom ungebrochenen Wachstum im Tourismusgeschäft.

Noch sind Aktivitäten und Erträge in Sachen Autovermietung ohne Schalter, Carsharing und Fahrdienstbuchungen überschaubar. Doch die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Roll-out sind geschaffen. Ein finanzieller Kraftakt ist laut Sixt nicht mehr notwendig. Das Potenzial im Mobilitätsgeschäft ist enorm und eröffnet Sixt massive Chancen. Jetzt muss der Konzern die PS nur auf die Straße bringen. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt: Sixt hat in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, derartige Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Auch wenn das ganze Thema in Sachen Reichweite und Kundenzahl aktuell noch (!) auf kleiner Flamme gekocht wird, hat Sixt das Potenzial, auch ähnlich wie bei der Autovermietung vor vielen Jahren auch hier wieder vorne Weg zu fahren und seine Plattform im Markt zu etablieren, bevor potenzielle Wettbewerber an den Start gehen. An der Börse wird eben die Zukunft gehandelt. Sixt hat die Zeichen der Zeit erkannt. Anleger mit Weitblick steigen ein und fahren mit.

Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsphase ist die Aktie aus ihrer Lethargie erwacht. Hält das Kaufinteresse an, dann sollte die Aktie nun Kurs auf die nächste charttechnische Hürde bei 95 Euro nehmen, um danach wieder die alten Hochs anzusteuern. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Aktie und Hebel-Zertifikat auf dieses Szenario. Der Turbo-Call im Depot notiert mittlerweile wieder über 1.000 Prozent im Plus.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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