Nokia
- Alfred Maydorn - Redakteur

Apple vor Samsung: 103 Prozent aller Gewinne – Nokia mit Minus

An Apple und Samsung kommt keiner vorbei, wenn es ums Geld verdienen geht. Beide Konzerne erwirtschafteten im vergangenen Jahr 103 Prozent der Gewinne in der Mobilfunkbranche. Dabei hatte Apple klar die Nase vorn. Nokia macht indes Minus.

Wie kann es sein, dass zwei Unternehmen auf über 100 Prozent der gesamten Gewinne kommen? Ganz einfach, wenn die Mitbewerber rote Zahlen schreiben. Denn neben den beiden Marktführern gelang es nur HTC ebenfalls Geld zu verdienen.

Jede Menge Verlierer

Sowohl Nokia, Research in Motion (jetzt Blackberry), als auch Motorola oder LG erwirtschafteten 2012 allesamt operative Verluste. Am größten fiel das Minus mit 905 Millionen Dollar bei Nokia aus, Motorola zahlte 905 Millionen Dollar drauf, Blackberry 230 Millionen Dollar.

Apple und Samsung räumen ab

Diese Beträge sind allerdings geradezu winzig im Vergleich zu den operativen Gewinnen der beiden Platzhirsche Apple und Samsung. So hat Samsung 2012 einen satten Gewinn von 17,5 Milliarden Dollar eingefahren, das entspricht 34 Prozent aller Gewinne.

Bei Apple summierten sich die Gewinne im abgelaufenen Jahr sogar auf 35,9 Milliarden Dollar. Damit hat Apple 69 Prozent der gesamten Jahresgewinne der Branche eingestrichen. Im vierten Quartal 2012 lag der Anteil mit 72 Prozent sogar noch einen Tick höher. Der von Samsung ging um fünf Prozentpunkte auf 29 Prozent zurück.

Maximale Margen

Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass Apple und Samsung den Markt klar dominieren und dass es für die Konkurrenz schwer werden wird, zu den beiden großen aufzuschließen. Apple hat einmal mehr gezeigt, dass der Konzern die mit Abstand höchste operative Marge der Branche hat. Sie lag 2012 bei satten 40 Prozent. Bei Nokia waren es minus vier Prozent.

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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