Apple
von Steffen Eidam - Redakteur

Apple und Google in den Dow Jones?

Medienberichten zufolge steht die Mutter aller Indizes, der Dow Jones, vor einem Umbau. Bereits ab dem kommenden Jahr könnten dann die Überflieger Apple und Google in das Elitebarometer vorstoßen.

Aufsehen erregt derzeit ein Artikel des US-Magazins Barron's, wonach der Dow Jones demnächst bald sehr prominenten Zuwachs bekommen könnte. Voraussetzung für die Aufnahme der beiden Technologie-Schwergewichte wäre ein Aktiensplit.

Die Besten sollen kommen

Der Dow Jones ist in die Jahre gekommen. Um mit der Benchmark des 21. Jahrhunderts mithalten zu können, so das Magazin Barron's, muss sich das wohl wichtigste Börsenbarometer der Welt einer Umstrukturierung unterziehen. Die Pläne hierfür liegen schon in der Schublade. Dabei soll Apple, das derzeit erfolgreichste Unternehmen an der Börse - anhand des aktuellen Börsenkurses und der Marktkapitalisierung - ebenso mit ins Boot geholt werden wie der nicht minder erfolgreiche Web-Krösus Google.

Aktiensplit nötig

Allerdings liegt allein bei Apple die Marktkapitalisierung bei einem Aktienkurs von derzeit rund 600 Dollar bei etwa 560 Milliarden Dollar oder hochgerechnet rund 26 Prozent des gesamten Index. Und das ist im Vergleich zu anderen Dow-Mitgliedern zu hoch. Ähnlich gestaltet sich die Lage bei Google. Für beide Unternehmen wäre daher ein Aktiensplit unausweichlich. Allerdings wäre für die Kultschmiede aus dem kalifornischen Cupertino laut Barron's ein Schnitt von 5/1 oder sogar von 10/1 nötig. Apple denkt Medienberichten zufolge derzeit ähnlich wie Google aber über kleinere Schritte nach. Bei einer Halbierung des Aktienpreises auf etwa 300 Dollar läge die Gewichtung aber immer noch bei rund 13 Prozent.

Spannung ist angesagt

Die Börsen-Zugpferde Apple und Google werden auch weiterhin die Schlagzeilen bestimmen. Für Anleger sollte es sich daher lohnen, die aktuelle Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Lesen Sie hier die Einschätzung von DER AKTIONÄR zu Apple. Die neueste Stellungnahme zum Suchmaschinen-Giganten Google finden Sie hier.

| Florian Söllner | 0 Kommentare

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