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- Jonas Groß - Volontär

Apple investiert in Virtuelle Realität - gehört der Star-Wars-Technologie die Zukunft?

Apple investiert weiter in den Bereich Virtuelle Realität (VR). Nachdem im Mai bereits das Münchener VR-Unternehmen Metaio gekauft wurde, haben die Kalifornier nun das Start-Up Faceshift übernommen, wie Techchrunch.com berichtet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Zürich und ist auf Gesichtserkennung spezialisiert. Mit der Übernahme könnten sich für Apple völlig neue Welten bei der Videotelefonie öffnen.

 

Das macht Faceshift

Faceshift sorgt für eine Echtzeit-Übertragung von Gestik und Mimik von realen Personen auf virtuelle Personen, die am Computer entwickelt wurden (sogenannte Avatare). Diese Technologie wird vor allem bei der Filmproduktion angewendet. Dank Faceshift ist es für Filmstudios möglich, billiger und schneller zu produzieren, da die Übertragung nun weitaus unkomplizierter funktioniert. Das Unternehmen nutzt hierfür eine 3-D-Kamera, die die Grimassen der echten Person aufzeichnet, und eine Software, die das in Echtzeit auf ein Gittermodell überträgt. Das Schweizer Unternehmen war beispielsweise für die Gestik und Mimik der Figuren im neuen Star-Wars-Film zuständig.

In letzter Zeit hat das Unternehmen eine App entwickelt, durch die Chats zwischen Avataren möglich wurden. Der Vorteil der App: Es werden weniger Daten als bei einer herkömmlichen Videotelefonie benötigt. Somit wird der Gesichtsausdruck des Gesprächspartners auch bei schlechter Internetverbindung noch erkannt. Sollte Apple zukünftig diese Technologie in seine Videotelefonie-App „Facetime“ übertragen, würde das vor allem für Nutzer aus ländlichen Gegenden die Videotelefonie erheblich erleichtern.

 

Kampf um die Signallinie

Investieren in Virtuelle Realität ist derzeit angesagt. Neben Apple sind auch Facebook, Google und Samsung in diesem Bereich vertreten. Für den iPhone-Nutzer würde die Faceshift-Technologie die Videotelefonie verbessern. Die Apple-Aktie befindet sich seit Wochen im Kampf um die 200-Tage-Linie. Ein Ausbruch würde ein neues Kaufsignal erzeugen und könnte zu hohen Anschlussgewinnen führen. Neuanleger steigen bei einem nachhaltigen Überwinden der Signallinie ein.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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