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- Marion Schlegel - Redakteurin

Apple erhält Korb von Autobauer – diese Marke ist für die Aktie jetzt wichtig

Toyota bleibt der letzte große Autobauer, der Google und Apple konsequent keinen Zugang zu den Unterhaltungsanlagen seiner Fahrzeuge geben will. Der japanische Konzern kündigte am Montag an, auf eine Software von Ford zu setzen, statt Smartphones mit Googles Android Auto oder Apples CarPlay einzubinden. Gleichzeitig gaben Ford sowie Fiat Chrysler mit Marken wie Dodge und Jeep den Widerstand gegen die Systeme von Google und Apple auf. Zur Elektronik-Messe CES in Las Vegas stellten sie ihre Integration in die Anlagen neuerer Fahrzeuge in Aussicht. Ford will aber auch das eigene System "AppLink", auf dem auch das von Toyota genutzte "SmartDeviceLink" basiert, ebenfalls weiterhin einsetzen. Fiat Chrysler verzichtet ebenfalls nicht auf sein Pendant Uconnect.

Deutsche Autobauer an Bord

In der Autobranche ist umstritten, ob den Herstellern durch eine größere Rolle der Smartphone-Schwergewichte im Auto zukünftiges Geschäft mit Daten und Dienstleistungen entgehen könnte. Die deutschen Premium-Automarken BMW und Mercedes-Benz machen zwar bei Carplay mit, sind aber bisher kein offizieller Partner bei Android Auto. Die VW -Gruppe hat dagegen beide Systeme mit an Bord. Die vor rund zwei Jahren vorgestellten Plattformen sind aber auch bei anderen Herstellern immer noch bei weitem nicht flächendeckend in allen Modellen verfügbar. Toyota verwies bisher auf nicht näher konkretisierte Sicherheitsbedenken gegen den Einsatz der Software von Apple und Google.

Der japanische Autoriese will nun seine Fahrzeuge miteinander verbinden, damit sie sich über Cloud-Server gegenseitig zum Beispiel vor Unfällen warnen können. Zum Jahr 2019 will Toyota weltweit ein einheitliches Kommunikations-Modul in die Fahrzeuge einbauen, zunächst müssten es verschiedene Technologien in einzelnen Regionen sein.

Apple-Aktie angeschlagen

Auswirkungen auf die Aktie von Apple hat dies nicht. Am Montag notierte das Papier in New York leicht im Plus bei 105,35 Dollar. Die Talfahrt der vergangenen Wochen ist damit aber nicht gestoppt. Erst eine Rückeroberung der 110-Dollar-Marke würde ein positives Signal bringen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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