Apple
- Michel Doepke - Redakteur

Apple-Aktie unter Druck: Droht jetzt der totale Ausverkauf?

Nach der kritischen Goldman-Studie am vergangenen Freitag belastet die Aktie von Apple auch ein negativer Analystenkommentar aus dem Hause Mizuho Securities. Das Best-Case-Szenario sei bereits in dem Papier eingepreist. Vorerst gilt: Keine Panik! Apple ist mit einem KGV von 14 für 2018 moderat bewertet. Hier warten die nächsten charttechnischen Unterstützungen.

Am Sonntag stufte Abhey Lamba die Apple-Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ ab und kappte das Kursziel von 160 Dollar auf 150 Dollar. Der Enthusiasmus rund um die neuen Produkte sei auf dem aktuellen Niveau bereits eingepreist und das Upside-Potenzial begrenzt, so Lamba.

Nachdem die Aktie von Apple bereits am Freitag deutliche Kursabschläge verzeichnete, setzt der Dow-Jones-Titel die Talfahrt fort und verliert erneut deutlich an Boden. Doch kein Grund zur Sorge: Das Papier von Apple konnte seit Jahresbeginn kräftig zulegen und neue Höchststände markieren. Eine angemessene Korrektur ist gesund.

Ausverkauf? Langfristige Trends voll intakt

Ersten Halt könnte die 90-Tage-Linie bei rund 141,50 Dollar geben. Im Anschluss rückt die wichtige 140-Dollar-Marke in den Fokus. Fällt diese Unterstützung drohen weitere Anschlussverkäufe bis in den Bereich von 135 Dollar. Langfristig orientierte Anleger sollten sich vom Kursrutsch nicht abschrecken lassen. Fundamental befindet sich Apple auf Kurs. Trader verharren vorerst an der Seitenlinie.

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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