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- Marion Schlegel - Redakteurin

Apple mit neuem iPad: Angriff auf Google

Die Aktie von Apple hat nach der Präsentation der Neuheiten vor einigen Tagen vorerst eine Verschnaufpause eingelegt, befindet sich aber nach wie vor auf Tuchfühlung zum Allzeithoch bei 103,74 Dollar. Gelingt der Ausbruch darüber, ist der Weg aus charttechnischer Sicht nach oben frei. Von fundamentaler Seite firmiert sich Apple bereits dafür. Mitte Oktober will der Konzern die neue iPad-Generation vorstellen. Zudem distanziert sich Apple ganz klar von Google und setzt vermehrt auf Datenschutz.

Neues iPad erwartet
Nach neuen iPhones will Apple Mitte Oktober laut Medienberichten auch die nächste iPad-Generation vorstellen. Erwartet werden erneuerte Modelle in den zwei bisherigen Bildschirmgrößen, spekuliert wurde aber bereits auch über ein größeres Apple-Tablet im kommenden Jahr. Die Website "Daily Dot" schrieb am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen, die neuen iPads würden am 21. Oktober vorgestellt, der Finanzdienst Bloomberg nannte als Zeitraum Mitte Oktober ohne genaueres Datum. Apple hatte die iPads zuletzt im vergangenen Oktober aktualisiert, es steht also die jährliche Erneuerung der Modellpalette an. Der iPad-Absatz war zuletzt zurückgegangen. Apple will seine Tablets unter anderem über eine Partnerschaft mit IBM stärker an Unternehmen verkaufen.

Datenschutz herausgestellt
Zudem legt Apple beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten informieren. Der iPhone-Konzern schaltete in der Nacht zum Donnerstag eine neue Webseite mit Details zu verschiedenen Angeboten frei. Dort unterstreicht Apple besonders den Unterschied zu anderen Online-Diensten, die Geld mit Werbung verdienen - und zielt dabei ganz offensichtlich vor allem auf Google. So betont Apple, man zeichne bei der hauseigenen Karten-App keine Ortsinformationen der Nutzer auf - im Gegensatz zu "anderen Unternehmen", die Profile für ihre Werbekunden erstellten. "Wir haben kein Interesse daran. Und wir könnten es nicht tun, selbst wenn wir wollten." Die Nutzer von Apples Kartendienst seien nicht identifizierbar.

Gewinne laufen lassen
DER AKTIONÄR sieht das Potenzial der Apple-Aktie trotz des deutlichen Anstiegs in den vergangenen Monaten noch nicht ausgeschöpft. Die Geschäfte insbesondere die Vorbestellungen für das neue iPhone laufen bestens. Anleger bleiben deswegen mit einem Stopp bei 61 Euro investiert.

(Mit Material von dpa-AFX)

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