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- Jonas Groß - Volontär

Apple-Aktie dreht wieder auf – Probleme mit der Börsenaufsicht?

Die Apple-Aktie konnte sich nach den starken Kursturbulenzen wieder etwas erholen. Nachdem der Titel am Montag kurzzeitig auf ein Jahrestief bei 92 Dollar abgesackt war, legte der Titel wieder knapp 14 Prozent zu. Am Dienstag notierte die Aktie zeitweise klar im Plus. Zum Börsenschluss hin büßte sie allerdings die Gewinne wieder ein. Grund war auch ein Bericht, dass die Börsenaufsicht bald gegen die Kalifornier ermitteln könnte.

E-Mail an Börsenjournalisten

Auch die Apple-Aktie war am Montag von Panikverkäufen betroffen. Kurz nach Börsenstart rutschte die Aktie zehn Prozent ins Minus. Doch im Laufe des Tages kam es zu einer starken Gegenbewegung. Der Kurs drehte zeitweise ins Plus. Zu Handelsschluss notierte der Titel 2,5 Prozent im Minus – ein vergleichsweise geringer Kursrückgang. Der Grund für die Erholung im Laufe des Tages war eine E-Mail des Firmenchefs Tim Cook an den CNBC-Moderator Jim Cramer. In dieser bescheinigte der CEO dem Börsenjournalisten, dass die Geschäfte in China gut laufen. Das Wachstum der iPhone-Verkäufe habe sich sogar beschleunigt.

Bald Ermittlungen der Börsenaufsicht?

Und genau diese E-Mail könnte für Apple zum Problem werden. Inzwischen melden sich Anwälte zu Wort, die in diesem Vorgehen ein Vergehen gegen die Veröffentlichungspflichten eines börsennotierten Konzerns sehen. „Die Börsenaufsicht SEC wird zweifellos darauf schauen", sagte Thomas Gorman, der US-Marktberichterstatter von MarketWatch. Nach Gesetz muss ein Unternehmen kursrelevante Informationen allen Investoren gleichzeitig zukommen lassen. Cramer besitzt selbst Apple-Aktien und könnte deshalb von dieser Mail besonders profitieren.

 

Stoppkurs gerissen

Die Apple-Aktie wurde infolge der starken Kursturbulenzen bei 93 Euro ausgestoppt. Anleger behalten den Titel im Auge und warten eine Bodenbildung ab. Die Vorstellung des neuen iPhones, die wahrscheinlich am 9. September stattfindet, könnte der Aktie neuen Schwung verleihen.


Wann wird die nächste Blase platzen?

Irrationaler Überschwang

Autor: Shiller, Robert J.
ISBN: 9783864702532
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 17.04.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit:als Buch und als eBook verfügbar

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Er hat die Technologieblase vorhergesagt und vor der Immobilienblase warnte er ebenfalls frühzeitig. Nun analysiert Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert Shiller die aktuelle Situation an den Finanzmärkten – und warnt erneut.

Mit seiner Theorie des „Irrationalen Überschwangs“ zeigt Nobelpreisträger Robert Shiller, dass Euphorie seitens der Akteure die Märkte auf unhaltbare und gefährliche Niveaus treiben kann. So geschehen in den Jahren 2000 bei der Hightechblase und 2007/2008 bei der Subprimeblase, die Shiller präzise vorhergesagt hat.

Dies ist die dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage seines Klassikers. Shiller bezieht hier erstmals auch den Anleihenmarkt ein und gibt Empfehlungen, was die Individuen und die Politik im Lichte der aktuellen Situation an den Finanzmärkten tun sollten.

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