Sony
von Michael Herrmann - Redakteur

Apple- und Samsung-Konkurrent Sony: Das Grauen geht weiter

Mit viel Optimismus und markigen Worten hat der neue Sony-Chef Kazuo Hirai im April sein Amt angetreten. Verbessert hat sich seither allerdings trotz einiger neuer Sparmaßnahmen nichts. Stattdessen gibt es heute bereits die nächste Hiobsbotschaft.

Für Sony kommt es knüppeldick. Während vor allem der aufstrebende koreanische Konkurrent Samsung auf der Erfolgswelle schwimmt, hat der einstige japanische Vorzeigekonzern an nahezu allen Ecken und Enden mit massiven Problemen zu kämpfen. Nachdem die mit großen Hoffungen gestartete PS Vita zum Ladenhüter mutiert, nimmt nun auch der Gegenwind der Ratingagenturen zu. So hat die amerikanische Ratingagentur Fitch die Bonität Sonys auf sogenanntes Ramschniveau abgestuft.

Technologische Führerschaft verloren

Fitch senkte Sonys Rating um drei Stufen auf "BBB-" von "BB-". Sony bekam zudem einen negativen Ausblick verpasst, womit eine weitere Abstufung der Kreditwürdigkeit droht. Mit den Abstufungen wird es für die Unternehmen schwerer, sich Geld am Kapitalmarkt zu holen. Die Agentur rechne nur mit einer langsamen Erholung des Unternehmens, weil Sony die technologische Führerschaft an starke Rivalen verloren habe und die Märkte in entwickelten Ländern schwach seien.

Short bleiben

DER AKTIONÄR hat bereits in Ausgabe 8/2012 darauf hingewiesen, dass der Kursverfall bei Sony noch längst nicht beendet sein dürfte. Zu groß sind die Probleme im Kerngeschäft der Unterhaltungselektronik und mit der PS Vita hat Sony bereits den nächsten teuren Flop lanciert. Anleger setzen daher weiter mit dem Mini-Short der RBS mit der WKN AA5HVS auf eine Fortsetzung der Korrektur bis sieben Euro.

| Maximilian Steppan | 0 Kommentare

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