Manz
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Apple, Tesla und jetzt Adidas! Neues „made in Germany“ dank Manz

Großkunde Apple sorgte zuletzt für Sorgenfalten bei Manz – ein großer Auftrag wurde storniert. Doch der deutsche Maschinenbauer hat nun überraschend einen weiteren Top-Partner präsentiert: Adidas. Gemeinsam will man für Deutschland und den USA vollautomatische Mini-Produktionen, so genannte "Speedfactories", aufbauen. Nach der Entwicklungsphase sei nun eine erste Pilotlinie geplant. CEO Dieter Manz: „Die Zusammenarbeit mit Adidas stellt für uns den Startschuss im Bereich der additiven Fertigungstechnologien dar. Dieser Zukunftstechnologie kommt im Zuge der zunehmenden Individualisierung der Endprodukte eine immer bedeutendere Rolle zu. Hier sehe ich für unser Unternehmen ein gutes Entwicklungspotenzial."

 

„Schnelligkeit siegt“

Die lokale Schuhproduktion in "Speedfactories" ermögliche es Adidas, Schuhe individuell am Ort des Verbrauchers herzustellen. Eric Liedtke, Adidas-Markenvorstand: "Schnelligkeit siegt. Das gilt in jeder Sportart und in unserer Industrie."

Der weltweite Aufbau einer automatisierten Fertigung nach individuellem Kundenwunsch in den regionalen Absatzmärkten soll in mehreren Schritten bis 2020 realisiert werden. Relevante Effekte auf die Umsatz- und Ertragslage der Manz AG werde die Zusammenarbeit ab dem kommenden Geschäftsjahr entfalten - mit zunehmender Tendenz entsprechend des Projektverlaufs.

Für Trader!

Nach der zuletzt enttäuschenden Entwicklung können Trader mit engem Stopp nun auf eine Gegenbewegung bei Manz spekulieren. Der Adidas-Auftrag kommt überraschend und könnte für einige Tage für Rückenwind sorgen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktionärsbrief: Hoffnung bei Manz – das ist alles

Der Aktionärsbrief verweist auf die jüngsten Schwierigkeiten bei der Manz AG. Im Sommer stornierte ein Großkunde ein Projekt zur Herstellung von Smartphone-Akkumulatoren. Mittlerweile haben beide Seiten zwar einen Vergleich erzielt, doch die Ergebnisse aus diesem und Folge-Aufträgen fehlen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

ES: Manz ist eine heiße Turnaround-Wette

Der Effecten-Spiegel erklärt, Shanghai Electric ist bei einer Kapitalerhöhung mit 19,7 Prozent bei der Manz AG eingestiegen. Gründer und Vorstandsvorsitzender Dieter Manz, der selbst 24,7 Prozent der Anteile hält, schließt eine vollständige Übernahme durch das chinesische Unternehmen aus. Er freut … mehr
| Michel Doepke | 0 Kommentare

Manz: Kaufempfehlung sorgt für Kurssprung

Der zuletzt stark angeschlagene Maschinenbauer Manz zählt heute zu den großen Gewinnern unter den deutschen Nebenwerten. Dank einer positiven Analystenmeinung aus dem Hause Warburg gewinnen die Papiere rund fünf Prozent. Schafft die Aktie den Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung? mehr
| Michel Doepke | 0 Kommentare

Manz mit roten Zahlen: Optimismus bleibt

Der Maschinenbauer Manz sieht sich trotz negativer Vorzeichen auf Kurs. Zuletzt belastet der Auftragsstopp eines Großkunden (wohl erneut Apple) die Firma. Positiv hervorzuheben ist dagegen die Beteiligung der chinesischen Gesellschaft Shanghai Electric. Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich für … mehr