Apple
- Marion Schlegel - Redakteurin

Apple: Star-Analyst sieht Aktie vor Rallye – 50-Prozent-Plus bis September

Über kein Produkt wird in der Technikbranche wohl so viel geschrieben wie über das iPhone. Aus gutem Grund. Das Smartphone ist mit Abstand der größte Umsatz- und Gewinntreiber des nach Börsenwert wertvollstem Unternehmen der Welt Apple. Enttäuschende iPhone-Verkäufe wirken sich deshalb in großem Maße auf Apples finanzielle Situation aus. Zuletzt revidierten zahlreiche Analysten ihre Absatzprognosen für das Smartphone nach unten. Auch Piper Jaffray-Analyst Gene Muster rechnet nicht mit überraschend starken iPhone-Verkaufszahlen.

50 Prozent Potenzial

Der Experte schätzt, dass die Kalifornier erstmals auf Jahresbasis einen Rückgang der iPhone-Verkäufe hinnehmen müssen, wenn sie am nächsten Dienstag ihre Quartalszahlen veröffentlichen. Dennoch bleibt Munster optimistisch für die Apple-Aktie. Er rechnet damit, dass das Papier nun eine Rallye starten wird. Nach der schwache Nachfrage nach dem iPhone 6s und den negativen Reaktionen an den Börsen dürfte die Aktie bis das neue iPhone erscheint zu einer fulminanten Aufwärtsbewegung ansetzen. „Wir glauben, dass die Apple-Aktien bis das iPhone 7 im September erscheint 50 Prozent zulegen kann“, so Munster in einer Mitteilung an Investoren.

Günstige Bewertung

Der Analyst hält die Aktie für sehr günstig. Auf Basis des Verhältnisses von Aktienkurs zum Gewinn pro Aktie hatte die Aktie zuletzt im April 2013 eine so niedrige Bewertung, ehe das Papier 50 Prozent nach oben schoss. Muster verweist darauf, dass es aktuell zahlreiche Parallelen zum April 2013 gebe. Auch damals waren die iPhone-Verkäufe schwach, die Gesamterlöse wuchsen nur einstellig.

 

Charttechnisch angeschlagen

Die Bewertung der Apple-Aktie ist zweifelsfrei günstig. Das 2017er-KGV beträgt gerade einmal neun. Trotzdem rät DER AKTIONÄR derzeit die Füße stillzuhalten. Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt. Seit November verlor die Aktie fast 25 Prozent. Die Anzeigen verdichten sich zudem, dass die Quartalszahlen nicht so positiv wie zuletzt ausfallen könnten.

 

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