Apple
von Alfred Maydorn - Redakteur

Apple: Kuschelkurs statt Atomkrieg

Apple-Gründer Steve Jobs hatte noch auf dem Sterbebett den Atomkrieg gegen Android ausgerufen. Sein Nachfolger Tim Cook gibt sich nach diversen Patentstreitigkeiten mit der Konkurrenz zunehmend handzahm. Mit HTC wurde ein solcher Streit nun beigelegt.

Insbesondere Apple und Samsung haben sich in den vergangenen Monaten immer häufiger vor Gerichten getroffen und über zahlreiche Patente gestritten, unter anderem über die viel zitierten „runden Ecken" des iPad. Jetzt schlägt Apple gemäßigtere Töne an und hat einen jahrelangen Patentstreit mit dem Smartphone-Hersteller HTC aus Taiwan beigelegt.

Kommunikation statt Klagen

"Ich werde Android vernichten, weil es ein gestohlenes Produkt ist", drohte damals der vor gut einem Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs. Es folgte eine Klagewelle gegen die Hersteller der Smartphones mit Googles Betriebssystem. Trotz einiger Siege konnte Apple nicht verhindern, dass Android-Geräte heute bei Smartphones auf einen Marktanteil von 75 Prozent kommen, Apple liegt bei nur 15 Prozent.

Der neue Apple-Chef Tim Cook mag keine Klagen und setzt mittlerweile auf Kommunikation mit den Mitbewerbern. „Wir wollen, dass die anderen selber ihre Sachen erfinden. Wenn wir eine Vereinbarung erzielen könnten, bei der wir sicher wären, dass es so ist, wäre mir eine Einigung viel lieber als ein Kampf" teilte er vor kurzem mit.

Besinnung auf alte Stärken

Vielleicht hat Apple auch eingesehen, dass Patentklagen nicht nur langwierig, sondern auch sehr teuer sind - bei äußerst ungewissem Ausgang. Der Konzern will sich nun wieder auf das fokussieren, was ihn erfolgreich gemacht hat: Innovative und hochwertige Produkte mit hohen Margen zu verkaufen - und so verlorengegangene Anteile am Markt zurückgewinnen.

Die Aktie von Apple hat am Freitag ihre Talfahrt zunächst beendet und beendete den Handel in New York mit einem Plus von 1,7 Prozent bei 547,06 Dollar. 

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