K+S
- Werner Sperber - Redakteur

Anlage-Profis: K+S steht vor einer „mächtigen Aufholjagd“ mit 210 Prozent Potenzial

Der Turnaround-Trader erklärt, die K+S AG produziert vor allem Düngemittel auf Grundlage von Kali und Magnesium sowie Salz für industrielle Anwendungen. Zudem ist der im MDAX geführte Konzern in der Wiederverwertung, der Entsorgung, dem Transport, der Logistik, der Tierhygiene und dem Handel mit Basis-Chemikalien wie etwa Salpetersäure oder Natronlauge tätig. Bei den Düngemitteln ist K+S in Europa mit führend und bei Salz weltweit die Nummer 1. Auch in diesem Jahr belasteten niedrige Preise bei Kali und Magnesium sowie Produktionseinschränkungen aufgrund von Abwasser-Belastungen im Werk Werra. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres setzte das Unternehmen deshalb nur 2,5 Milliarden Euro um. Das sind 22 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte um 68 Prozent auf 202 Millionen Euro ein.

 

Mittlerweile stabilisierten sich die Preise für Kali und der Konzernumbau dürfte ab dem nächsten Jahr entlasten. Der Aktienkurs dürfte die Talsohle durchschritten haben; die Notierung erholte sich und lief an die 200-Tage-Linie heran. Wenn der Widerstand bei 20 Euro überwunden wird, bestehen gute Chancen auf den Start einer mächtigen Aufholjagd. Der Turnaround-Trader rät deshalb zum Einstieg ab Kursen von 20,20 Euro. Das langfristige Kursziel beträgt 58,60 Euro und die Absicherung sollte bei 18 Euro gesetzt werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S mit roten Zahlen – was nun?

K+S hat auch im dritten Quartal unter Produktionsproblemen und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten und rote Zahlen geschrieben. Von Juli bis September ging der Umsatz im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 687,6 Millionen Euro zurück. Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft … mehr