Cancom
- Werner Sperber - Redakteur

Anlage-Profis: Insider-Verkäufe von Cancom einfach ignorieren

Die Spezialisten von Börse Online erinnern an die jüngsten Insider-Verkäufe, welche den Kursrutsch von Cancom wohl noch beschleunigt haben. Vorstandsvorsitzender Klaus Weinmann und Aufsichtsrat Raymond Kober haben zwischen dem 15. und 17. Juni Anteile im Wert von insgesamt fast sechs Millionen Euro veräußert. Seit dem Tief im September 2015 hatte die Notierung knapp 60 Prozent zugelegt. Die beiden Manager sicherten sich also Gewinne.

Cancom ist nach der Bechtle AG das zweitgrößte deutsche, auf Dienstleistungen für die Informationstechnologie spezialisierte Unternehmen. Auch Cancom profitiert vom Trend zur Cloud, also zur Auslagerung von Rechnerkapazitäten in ein Netzwerk. Vor allem mittelständische Firmen sind die Kunden von Cancom, weil der Konzern diesen Kunden die Speicherung von Daten innerhalb Deutschlands anbieten kann. Für Großkonzerne wie Microsoft, Amazon oder Google, deren Software die Standards beim Cloud-Computing setzt, sind Bechtle und Cancom Türöffner zu deutschen Unternehmen. Die Spezialisten von Börse Online geben das KGV von Cancom für das nächste Jahr mit 18 an. Anleger sollten die Aktie mit einem Kursziel von 60 Euro und einer Absicherung bei 39,75 Euro kaufen.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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