Amazon
von Jochen Kauper - Redakteur

Amazon.com oder Apple – welche Aktie ist jetzt kaufenswert?

Amazon-Chef Jeff Bezos setzt alles auf eine Karte. Die Analysten spenden weiterhin Applaus. Wie geht es mit der Aktie von Amazon weiter?

Amazon-Chef Jeff Bezos alles auf die Karte Wachstum. Investiert wurde in den letzten Monaten allen voran in das Thema E-Books inklusive des Tablet-Computers Kindle sowie in das Thema Cloud Computing. Amazon fährt also zweigleisig: Auf der einen Seite ist das Unternehmen ein klassischer Onlinehändler. Mehr und mehr mutiert der Internetgigant aber zum Anbieter von Inhalten.

Deutschland hinkt hinterher

In Deutschland hat Amazon im vergangenen Jahr mehr als 6,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das Geschäft in Deutschland wuchs damit etwas langsamer als der weltweite Umsatz von Amazon. Jeff Bezos kann das egal sein. Schliesslich setzte der weltgrößte Einzelhändler im abgelaufenen Jahr 61 Milliarden Dollar nach 48 Milliarden im Vorjahr um. Unter dem Strich blieben dabei  97 Millionen Dollar hängen. "Unglaublich starke Margen", kommentierte Analyst Jordan Rohan von Stifel Nicolaus die Zahlen von Amazon.

Jede Menge Potenzial

Kein Wunder, dass die Analysten für die Aktie von Amazon weiterhin optimistisch sind. Die Experten von Morgan Stanley sehen ein Kursziel von 325 Dollar. Jefferies & Company Inc. sieht das Papier bei 300 Dollar als fair bewert an. Jeff Bezos' hat mit „seinem" Amazon-Konzern noch jede Menge ehrgeiziger Pläne. Investierte Anleger bleiben auf jeden Fall an Bord.

Weiter aufwärts

Trotz dünner Gewinne und schwacher Aussichten ließen sich die Anleger von den Amazon-Zahlen nicht beunruhigen. Grund dafür sind das starke Betriebsergebnis und neue Profit-Quellen wie Cloud Computing und E-Books. Die Aktie hat sich in den letzten Wochen wieder nach oben gearbeitet. Ganz im Gegenteil zu der Aktie von Apple. Der langfristige Aufwärtstrend der Amazon-Aktie ist intakt. Investierte Anleger bleiben bei Amazon an Bord. Das Kursziel bleibt vorerst bei 250 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR

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