Amadeus Fire
von Andreas Deutsch - Redakteur

Amadeus FiRe hält sich wacker

Für den Personaldienstleister läuft es weiterhin ordentlich. Allerdings bleibt auch Amadeus FiRe nicht von der Wirtschaftskrise verschont. Der Umsatz ging nur leicht zurück, das Betriebsergebnis sank indes deutlich. Der Ausblick fällt positiv aus. Die Aktie gewinnt über zwei Prozent.

Amadeus FiRe hat im Berichtszeitraum 83,7 Millionen Euro erlöst. Das sind lediglich 0,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten standen allerdings zwei fakturierbare Tage weniger zur Verfügung. Das Konzernbetriebsergebnis beläuft sich auf 11,1 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16,9 Prozent entspricht. Das Ergebnis pro Aktie sank von 1,70 auf 1,38 Euro.

Positiv sind die niedrigeren Kosten. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten gingen um 6,1 Prozent auf 20,7 Millionen Euro zurück.

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen Umsatz von 105 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll bei rund 13 Millionen Euro liegen. Im vergangenen Jahr hatte Amadeus FiRe noch 115 Millionen Euro erlöst und ein operatives Ergebnis von 18,1 Millionen Euro erzielt.

Attraktive Aktie

Dass die ersten neun Monate nicht einfach werden, war klar. Dafür war die wirtschaftliche Lage einfach zu schwierig. Sollte sich die konjunkturelle Situation allerdings weiter verbessern, sieht es wieder gut aus für die Zeitarbeitsbranche und für Amadeus FiRe. Die Zeitarbeit profitiert als eine der ersten Branchen vom Aufschwung, da die Unternehmen Personal brauchen, sich bei Festanstellungen aber zurückhalten. DER AKTIONÄR empfiehlt spekulativen Anlegern die Aktie zum Kauf. Das Kursziel lautet 18 Euro, der Stoppkurs sollte bei 10,50 Euro gesetzt werden.

| Michael Schröder | 0 Kommentare

Amadeus FiRe: Dividendenperle unter Feuer

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