Alno
- Jochen Kauper - Redakteur

Alno-Aktie: Schmackhafte Trading-Chance

Alno ist gut in das Jahr 2013 gestartet. Der Vorstand prognostiziert zudem für das Gesamtjahr endlich wieder steigende Erlöse. Mit dem Geld aus der Anleihe kann der Küchenhersteller in Wachstum investieren.

Alno ist gut in das Jahr 2013 gestartet. Das EBITDA stieg um 52 Prozent auf 3,2 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich um von minus 1,9 Millionen auf minus 0,1 Millionen Euro. Der Umsatz ging zwar um 15,3 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro zurück. Das hatte der Vorstand des Küchenherstellers allerdings bereits im Vorfeld prognostiziert. Zurückzuführen ist der Rückgang der Erlöse auf Preiserhöhungen für die Marken Alno und Wellmann.

Blickrichtung Export

Wichtig wird es für das Management sein, im Ausland mehr und mehr Fuß zu fassen. Ziel ist es, die Exportquote von derzeit knapp 20 auf über 40 Prozent hoch zu fahren. Laut Management liegt Alno in Sachen Exportquote noch weit hinter der Konkurrenz zurück. Durch die letzte Kapitalerhöhung sowie den 45 Millionen Euro aus der Anleihe kann Alno endlich wieder Gas geben. "Wir haben die Freiheit, endlich wieder in den Export und in Wachstum zu investieren", so Vorstand Müller.

Wieder aufwärts

Nach der jüngsten Konsolidierung sollte die Aktie nun wieder Kurs auf den Widerstand im Bereich von 1,60 Euro nehmen. Wird diese Hürde nachhaltig überwunden, wäre der Weg in Richtung der 2-Euro-Marke geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert seit heute Vormittag im Real-Depot auf dieses Szenario. Ein Stopp bei 1,24 Euro sichert die Trading-Position zunächst ab.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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| Martin Mrowka | 0 Kommentare

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