Allianz
- Andreas Deutsch - Redakteur

Allianz: Was läuft da mit Rocket Internet?

Die Erholung ist vorbei – vorerst zumindest. Die Allianz-Aktie gehört am Montag zu den Verlierern im DAX. Spannend werden könnte ein Deal mit Rocket Internet.

Rocket-Internet-Gründer Oliver Samwer und Allianz-Chef Oliver Bäte verstehen sich gut. Das merkt man bei der Lektüre eines großen Doppelinterviews mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Darin erklären sie, dass sie ihre Zusammenarbeit „institutionalisieren“ wollen. „Wir tauschen Menschen und Know-how aus“, sagt Bäte. Der FAS-Redakteur fügt noch hinzu, dass beide an der digitalen Revolution arbeiten. Konkreter wird es nicht. Schade.

Die Aussagen reichen nicht aus, um die Fantasie der Anleger zu beflügeln. Die Aktie verliert 0,7 Prozent auf 127,40 Euro.

Ein Grund für die Verluste ist eine Kurszielsenkung. Equinet-Analyst Philipp Häßler sieht nun nur noch Potenzial bis 160 Euro nach 190 Euro. Die Aktie sei aber immer noch kaufenswert. Das reduzierte Kursziel begründete er mit der gesunkenen Branchenbewertung. Die Aktie der Münchner selbst bleibe aber auch mit Blick auf die Dividendenrendite attraktiv. Für das zweite Quartal erwartet Häßler aufgrund teurer Naturkatastrophen einen Rückgang des operativen Gewinns auf 2,45 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr sei nun eher das untere Ende der avisierten Zielspanne wahrscheinlich.

Dividendenrendite ist top

DER AKTIONÄR bleibt dabei: Auf dem aktuellen Niveau ist die Allianz-Aktie sowohl im historischen als auch im Peer-group-Vergleich überaus attraktiv bewertet. Die Dividendenrendite liegt bei 5,7 Prozent – das ist Spitze im DAX. Der Titel sollte in den kommenden Monaten wieder sein Vor-Brexit-Niveau erreichen.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

Das Tao des Kapitals
 

Autor: Spitznagel, Mark
ISBN: 9783864702945
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 03.03.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Regierungen, die überregulieren, Zentralbanken, die Wirklichkeiten am Markt verzerren. Der Investment-Ansatz der Österreichischen Schule meint seit 150 Jahren: Die Menschen verdienen etwas Besseres.
Er befürwortet sich selbst regulierende Märkte, in denen freie Menschen in einer freien Gesellschaft interagieren. Mark Spitznagel, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren unserer Tage, verbindet in »Das Tao des Kapitals« die zentralen Elemente des zeitlosen Investment-Modells »Privateigentum, freie Märkte, stabile Währung und eine liberale Gesellschaft« mit den Gedanken des Taoismus. So wie sich der Mensch im Taoismus an die Gegebenheiten anpassen soll, so sollte auch der Investor den Märkten freien Lauf lassen – und die Früchte seiner Geduld ernten. Spitznagel weist in seinem Ansatz des Austrian Investing den Weg.

 

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