Allianz
- Fabian Strebin - Redakteur

Allianz: Sonderdividende oder Aktienrückkauf-Programm winken

Die Aktien der Allianz könnten in der zweiten Jahreshälfte unter Umständen Schub von einer Sonderdividende oder einem Aktienrückkauf-Programm bekommen. Indes äußerten sich die Experten der Deutschen Bank bereits gestern positiv über die Titel der Allianz.

Bereits Ende 2014 hatte die Allianz ihre Dividendenpolitik geändert. Die Gewinnausschüttung an die Aktionäre sollte nicht nur von 40 auf 50 Prozent hochgefahren werden. Auch die Dividenden-Zahlungen sollen in Zukunft mindestens auf Vorjahresniveau ausfallen. Aber es kommt noch besser: Alle drei Jahre soll geprüft werden, ob nicht verwendetes Kapital für Zukäufe an die Aktionäre zurückgegeben wird. Dieses Jahr ist es zum ersten Mal soweit. Die Verwendung des Kapitals kann in Form einer Sonderdividende oder durch Aktienrückkäufe erfolgen. Allianz-Aktionäre dürfen sich also auf einen heißen Herbst freuen.

Deutsche Bank hebt den Daumen

Auch die Experten der Deutschen Bank sind für die Anteilsscheine der Allianz positiv gestimmt. „Die europäischen Versicherer haben es zum Halbjahr erstmals geschafft, ihre Kapitalpolster auch unter verschärften Eigenkapitalregeln zu vergrößern“, so Deutsche-Bank-Analyst Hadley Cohen. Auch bei den Dividenden-Zahlungen seien die Versicherer besser als erwartet ausgestellt. Für die Papiere der Allianz sieht er im neutral bewerteten Sektor positives Überraschungspotenzial.

Ein klarer Kauf

Auch der AKTIONÄR ist für die Allianz-Aktien positiv gestimmt. Tätigt der Versicherer bis Ende des Jahres keine größeren Zukäufe, dürfen sich Aktionäre wohl über eine höhere Dividende oder Aktien-rückkäufe freuen. Schon jetzt zahlt der Konzern eine Dividendenrendite von 5,6 Prozent. Mit einem KGV von 9 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,8 ist die Aktie fundamental günstig bewertet. Der Titel ist immer noch ein Kauf mit Ziel 185,00 Euro. Der Stopp sollte bei 115,00 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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