Allianz
- Thorsten Küfner - Redakteur

Allianz, Deutsche Post: Keine Panik

Die Aktien des Versicherungsriesen Allianz und der Deutschen Post zählen im vorbörslichen Handel zu den schwächsten Werten im DAX. Anleger sollten allerdings Ruhe bewahren, denn für das vermeintliche Kursdebakel gibt es einen einfachen Grund.

Aktionäre von Allianz und Deutscher Post muss heute zum Handelsbeginn nicht bange werden. Zwar notieren beide DAX-Titel vorbörslich deutlich schwächer - und dürften auch über den gesamten Handelstag im Minus notieren. Der Grund für die schwache Performance der Anteile des Münchner Versicherungskonzerns und des Bonner Logistikriesen ist allerdings einfach und es besteht für investierte Anleger kein Anlass, sich von den beiden Qualitätspapieren zu trennen.

Handel mit Dividendenabschlag

Das Minus ist vor allem auf den Dividendenabschlag zurückzuführen. Anleger, die die Papiere der Deutschen Post oder der Allianz in ihrem Depot hatten, sollten heute eine Dividende von 0,70 Euro beziehungsweise 4,50 Euro kassieren. Um jeweils diesen Betrag werden heute die Kurse der beiden DAX-Werte zunächst leichter notieren. In der Regel wird dieser Dividendenabschlag relativ rasch wieder aufgeholt.

Aktien bleiben kaufenswert

DER AKTIUONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung zu den beiden Aktien fest. Mehr erfahren Sie unter: Allianz: Guter Start und Deutsche Post trumpft auf.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Allianz: THE Sky is the limit!

Im Geschäftsbericht zum vergangenen Jahr wagt die Allianz einen Ausblick: Während die Branche als Ganzes 2017 um vier bis fünf Prozent bei den Beitragseinnahmen zulegen soll, rechnet die Allianz selbst nur mit einer Stagnation beim Umsatz. Allerdings gingen die Erlöse 2016 noch zurück. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Allianz: Digitalisierung trägt erste Früchte

Allianz CEO Oliver Bäte hat nicht nur den ersten Aktienrückkauf in der Unternehmensgeschichte auf den Weg gebracht: Der Vorstandsvorsitzende trimmt den Konzern auch immer mehr auf Digitalisierung. Die deutsche Tochter konnte von dem Trend im vergangenen Jahr besonders profitieren. Fiel der Umsatz … mehr