Allianz
- Thorsten Küfner - Redakteur

Allianz: Das Ende der Leiden?

Die Allianz-Tochter Pimco hat bei ihrem Flaggschiff, dem Pimco Total Return Fund, mit 8,6 Milliarden Dollar im Februar den geringsten Kapitalabfluss seit dem überraschenden Abgang des Gründers Bill Gross verbucht. Im Januar belief sich der Mittelabfluss noch auf 11,6 Milliarden Dollar.

Insgesamt sind seit dem Weggang des langjährigen Pimco-Chefs im September rund 100 Milliarden Dollar abgezogen worden. Allerdings setzte die regelrechte Kapitalflucht bereits zu seiner Amtzeit ein. Der über Jahre hinweg sehr erfolgreiche Bill Gross hatte es nicht mehr geschafft, überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. Dies ist nun hingegen seinen nachfolgern gelungen. So hat der Total Return Fund im laufenden Jahr 1,44 Prozent zugelegt und damit 92 Prozent der vergleichbaren Fonds geschlagen.

 

Gute Nachricht

Die allmähliche Normalisierung der Lage bei der Tochter Pimco ist für die Mutter Allianz natürlich positiv zu werten. Die günstig bewertete Aktie bleibt nach wie vor ein klarer Kauf (Stopp: 119 Euro). Gelingt der Sprung über den Widerstandsbereich bei 151,50 Euro, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg nach oben bis 167 Euro frei.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Allianz: Das bedeutet die Übernahme von Euler Hermes

Allianz-CEO Oliver Bäte hat sich lange Zeit gelassen. Seit Mai 2015 ist er bereits im Amt. Die erste größere Übernahme erfolgte jedoch erst im vergangenen August mit dem britischen Lebensversicherungsverein Liverpool Victoria für 770 Millionen Euro. Mit der angestrebten Komplettübernahme von Euler … mehr