DAX
- Michael Schröder - Redakteur

Alles schaut nach Jackson Hole: DAX vor Yellen-Rede in Lauerstellung

Vor der mit Spannung erwarteten Rede der Fed-Präsidentin Janet Yellen in Jackson Hole zeigt sich der DAX kaum verändert. Auch im bisherigen Wochenverlauf trat der heimische Leitindex bislang per saldo auf der Stelle.

Die Zurückhaltung angesichts des internationalen Notenbanktreffens in Jackson Hole hat die US-Börsen am Donnerstag etwas leichter schließen lassen. Bei der heutigen Rede der US-Notenbankchefin (16 Uhr deutscher Zeit) steht vor allem die Frage im Raum, wann die Währungshüter weiter an der Zinsschraube drehen.

Die Fed hatte im Dezember als einzige führende Notenbank erstmals seit der Finanzkrise den Leitzins angehoben. Nun steht die Frage im Raum, wann sie weiter an der Zinsschraube dreht. Eine zu scharfe Gangart der Währungshüter könnte die weltweite Konjunktur abwürgen.

Sollte der DAX unter das Niveau von 10.500 Punkten rutschen, könnte es zu einer ausgeprägten Korrektur in Richtung des Augusttiefs um 10.100 Punkte kommen. Gelingt dem heimischen Leitindex dagegen eine nachhaltige Rückeroberung der Marke von 10.700 Zählern, dürfte im Anschluss das Jahreshoch anvisiert werden. Die Aufwärtsbewegung könnte sich dann sogar bis 11.000 Zähler ausdehnen. DER AKTIONÄR rät aber vorerst weiter dazu, an der Seitenlinie zu verharren.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

 

 

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  • Olaf Wilde -
    Die FED wird maximal den kleinsten Zinsschritt unternehmen. <a href="http://www.chartoption.de">Das Pulver ist verschossen</a>

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