Data Modul
- DER AKTIONÄR

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Sie haben sich längst in unseren Alltag eingeschlichen - Displays für Laptops, Handsets, elektronische Wörterbücher, Fahrkartenautomaten und vieles mehr. Die Hersteller finden zahlreiche Anwendungen für die filigranen Wunderwerke. Zum Beispiel Data Modul aus München. Das Unternehmen entwickelt und produziert elektronische Bauelemente und Systeme für die Bilderstellung, Bilderfassung und Bildübertragung.

Displays für Geräte aller Art erobern die Welt. Der Hersteller Data Modul mischt kräftig mit.

Sie haben sich längst in unseren Alltag eingeschlichen - Displays für Laptops, Handsets, elektronische Wörterbücher, Fahrkartenautomaten und vieles mehr. Die Hersteller finden zahlreiche Anwendungen für die filigranen Wunderwerke. Zum Beispiel Data Modul aus München.

Volle Auftragsbücher

Das Unternehmen entwickelt und produziert elektronische Bauelemente und Systeme für die Bilderstellung, Bilderfassung und Bildübertragung. Zur Kundschaft zählen etwa Hersteller von Unterhaltungselektronik, Verkehrsbetriebe, Telekomanbieter und Anlagenbauer weltweit. Derzeit durchläuft Data Modul eine Phase der Neuorientierung mit dem Rückzug aus Multimediaprodukten und stärkerer Ausrichtung auf margenstarke Informationssysteme. Die jüngsten Zahlen weisen erste Erfolge aus: Im dritten Quartal dieses Jahres hat sich die alles in allem erfreuliche Geschäftsentwicklung der ersten beiden Vierteljahre fortgesetzt und die Firmenerwartungen übertroffen. Der Umsatz erreichte 34 Millionen Euro – ein Plus von rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist um 3,5 Prozent auf 1,2 Millionen Euro gestiegen. Unter dem Strich sind bereits nach neun Monaten die Planzahlen für 2006 erreicht. So haben Analysten von SES Research ihre Jahresprognosen auf 146 Millionen Euro Jahresumsatz und einen EBIT-Zuwachs von 3,8 Prozent auf 5,5 Millionen Euro angehoben.

Exporte stimmen

Vor allem die Nachfrage im Bereich Flughafensysteme etwa für den Airport Dubai hat die Auftragseingänge auf den Quartalsrekord von mehr als 90 Millionen Euro getrieben. Insgesamt weist die Auslandsnachfrage stabile Zuwächse auf und sollte in den kommenden Jahren nach Analystenschätzungen steigen. Zurzeit macht der Export etwa ein Drittel des Gesamtgeschäftes aus. Die Data-Modul-Aktie erhält nicht nur von fundamentaler Seite grünes Licht. Der Chart deutet auf einen baldigen Ausbruch des Aktienkurses über die 12-Euro-Marke hin.

Gute Zahlen, gute Gewinne

Die Neuausrichtung von Data Modul trägt Früchte – die Verkaufszahlen und Gewinnmargen stimmen. Die günstige Bewertung mit einem 2007er-KGV von 11 lässt Spielraum für weitere Kurssteigerungen.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 48/2006.

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