All for one Steeb
- Michael Schröder - Redakteur

All for One Steeb: 25-Prozent-Chance nach Kaufsignal

Die All for One Steeb AG haben nur die wenigsten Anleger auf dem Radar. Zu Unrecht. Fundamental befindet sich der SAP-Komplettdienstleister auf Wachstumskurs. Aus charttechnischer Sicht steht der Small Cap unmittelbar vor einem massiven Kaufsignal. Risikobewusste Anleger können daher das aktuelle Niveau zum Einstieg nutzen.

Die im deutschsprachigen SAP-Mittelstandsmarkt führend positionierte All for One Steeb AG befindet sich weiter auf Kurs. Bei dem Unternehmen handelt es sich seit dem Zusammenschluss mit der ehemaligen SAP-Tochtergesellschaft Steeb Anwendungssysteme GmbH um einen der größten SAP-Dienstleister in der Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region). All for One Steeb hat sich auf mittelständische Kunden in den Branchen Maschinenbau, Automobilzulieferer, Konsumgüterindustrie und technischen Handel fokussiert.

Starke Zahlen

Die Zahlen können sich sehen lassen: Von Oktober 2011 bis zum 30. Juni 2012 hat die neue Gesellschaft den Umsatz um 66 Prozent auf 109,5 Millionen Euro gesteigert. Rein organisch - ohne den Einbezug der Steeb - wurde ein Umsatzplus von rund 19 Prozent erzielt. Die Konsolidierung der Steeb erfolgte ab 1. Dezember 2011. Ebenfalls positiv: Rund 46 Prozent der Umsätze wurden im Bereich Outsourcing Services erzielt. Dabei handelt es sich um wiederkehrende Erlöse. Das EBIT lag bei 4,0 Millionen Euro. Plus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge betrug damit im laufenden Jahr bislang vier Prozent.

Guter Ausblick

Auch der Ausblick passt: Der SAP-Komplettdienstleister dürfte im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 den Umsatz um 60 Prozent steigern. Das EBIT vor einmaligen Transaktions- und Integrationskosten sollte bei 7,0 Millionen Euro (Vorjahr: 6,0 Millionen Euro) und auch nach Abzug der Einmalkosten deutlich positiv bleiben. Nach Abschluss der Integrationsphase dürfte bereits im kommenden Jahr 2012/13 ein Gesamtumsatz von über 160 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge von über fünf Prozent erzielt werden.

Vor Kaufsignal

Da passt es ins Bild, dass Aufsichtsrat Peter Brogle Ende Juli 4.400 Aktien der All for One Steeb AG gekauft hat. Mit einem KGV von 10 und einem EV/EBITDA von lediglich 4 besitzt die Aktie noch Luft nach oben. Auch die Charttechnik gefällt: Oberhalb von 10,35 Euro würde ein neues Kaufsignal generiert werden, das nach der mehrmonatigen Seitwärtsbewegung zunächst Kurspotenzial bis in den Bereich um 13 Euro eröffnen würde. Risikobewusste Anleger können daher das aktuelle Niveau zum Einstieg nutzen.

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