Steico
- Michael Schröder - Redakteur

AKTIONÄR Top-Tipp Steico: So investieren Sie effizient und sichern sich die Chance auf 30% Gewinn

Dank der steigenden Nachfrage und der deutlichen Ausweitung der Eigenproduktion kann Baustoffprofi Steico seine eigene Wertschöpfung erhöhen und die Marge nachhaltig in zweistellige Regionen führen.

Gerade bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt freuen sich Hausbesitzer über ein gut isoliertes Eigenheim. Auch wenn ökologische Materialien zur Wärmeisolierung meist etwas teurer sind als herkömmliche, setzen Bauherren immer mehr auf energieeffiziente und natürliche Bausysteme für Kon­struktion und Dämmung. Das spielt der Steico SE aus dem bayerischen Feldkirchen in die Karten.

Mit einer umfangreichen Produktpalette von Holzfaser-Dämmstoffen sowie mit den Konstruktionselementen Stegträger und Furnierschichtholz agiert Steico als führender Anbieter in diesem Bereich. Das Konzept der Stegträger ist einfach: mehr Tragfähigkeit – weniger Material. Zwei Furnierschichthölzer werden durch eine speziell entwickelte Hartfaserplatte verbunden. Es entsteht ein belastbarer Träger, der deutlich schlanker ist als ein massiver Balken. So lassen sich Bauwerke realisieren, die mit gewachsenem Vollholz so nicht denkbar wären. Damit grenzt sich Steico klar vom intensiven Wettbewerb ab und schafft sich eine gute Positionierung.

Hausaufgaben gemacht

Das kommt bei den Kunden gut an. In den vergangenen fünf Jahren ist der Umsatz durchschnittlich um 7,7 Prozent pro Jahr gestiegen. Auch die jüngste Geschäftsentwicklung lässt keinen Zweifel daran, dass das Unternehmen auf einem erfolgreichen Weg ist. Kein Wunder: Das Steico-Management hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und die Produktionskapazitäten entsprechend hochgefahren. Im polnischen Czarna Woda wurde im letzten Jahr für rund 50 Millionen Euro eine Furnierschichtholzanlage für 80.000 Kubikmeter (cbm) in Betrieb genommen. „Furnierschichtholz ist einer der wesentlichen Bestandteile unseres integrierten Bausystems. Wir verkaufen es in Form von hochbelastbaren Tragwerken und verwenden es als wichtige Komponente unserer Stegträger“, erklärt Finanzvorstand Dr. David Meyer. „Früher haben wir es als Handelsware zugekauft. Bei einem derart wichtigen Produkt ist es für uns aber essenziell, unabhängig von Zulieferern zu sein.“

Starke Zahlen

Ebenfalls positiv: Durch die Eigenproduktion wird eine deutlich bessere Marge realisiert. Das macht sich im Zahlenwerk bemerkbar. Der Umsatz ist nach vorläufigen Zahlen um 10,6 Prozent auf 208,9 Millionen Euro gestiegen. Das EBITDA legte um 34,47 Prozent auf 33,2 Prozent zu und das EBIT wurde um satte 49,2 Prozent auf 18,2 Millionen Euro verbessert.
Ein solch starkes EBIT-Wachstum wird Steico so aber nicht wiederholen können. Dennoch macht der Ausblick Lust auf mehr. „Nachdem 2016 schon die ersten positiven Effekte aus der ersten Ausbaustufe der neuen Furnierschichtholzanlage spürbar waren, sollten sich die vollen Auswirkungen im laufenden Jahr zeigen“, so Felix Gode von GBC Research. DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls zuversichtlich: Während beim Umsatz eine ähnliche Wachstumsrate wie 2016 wahrscheinlich ist, dürfte bei der EBIT-Marge erstmals ein zweistelliger Wert möglich sein.

Ausbau der Produktion

Doch damit nicht genug: Mittlerweile arbeitet Steico sogar daran, die Produktionskapazität für Furnierschichtholz in Czarna Woda noch einmal auf 160.000 cbm zu verdoppeln. Mitte 2018 soll die Erweiterung fertiggestellt werden und dann für einen weiteren Umsatz- und Ergebnisschub sorgen. „Mit dem nochmaligen Ausbau der Furnierschichtholzproduktion und der massiven Erhöhung des Anteils am Gesamtumsatz dieses margenstarken Produkts ist eine weitere Erhöhung der EBIT-Marge auf zwölf bis 13 Prozent schon in 2018/19 möglich“, legt sich der GBC-Experte fest.

Abwertung des Pfund belastet

Das ist noch Zukunftsmusik. Deutlich aktueller ist der drohende Brexit, da Großbritannien nach Deutschland der zweitwichtigste Einzelmarkt für die Bayern ist. Die Abwertung des Pfund verursachte 2016 bereits Umsatz- und Ergebnis­einbußen. Doch der Finanzchef steuert bereits dagegen: „Zum einen haben wir unsere Währungssicherung intensiviert. Das alleine reicht aber nicht aus, um der Pfund-Abwertung zu begegnen. Wir haben daher zum 1. Januar die Preise in Großbritannien angehoben. Diesen Schritt haben wir sehr gründlich abgewogen, um nicht nachteilige Effekte auf der Nachfrageseite auszulösen. Trotz des Brexit-Votums ist die britische Bauwirtschaft aktuell aber sehr robust, sodass eine maßvolle Preiserhöhung gut durchsetzbar sein dürfte“, so Dr. Meyer.

Voll im Trend

Der Vorstand hat seine Hausaufgaben gemacht. Operativ befindet sich Steico im Aufwind. Bei steigenden Margen dürfte das KGV bis 2018 in den einstelligen Bereich sinken. Passend dazu hat die trendstarke Aktie ein frisches Kaufsignal generiert, das das Anlegerherz nicht nur an kalten Tagen erwärmen dürfte. Das Kursziel auf Jahressicht liegt bei 20 Euro.

 

 


 

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Verlag: Börsenbuchverlag
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