AKTIONÄR Titan 20 Index
- Thomas Bergmann - Redakteur

AKTIONÄR Titan 20: Top-Performance

Seit 30 Monaten ist der aktionär Titan 20 Index live und glänzt mit einer starken Performance. Mit drei Änderungen zum jüngsten Anpassungstermin soll diese Entwicklung fortgesetzt werden.

Anders als bei „Let’s dance!“, wo es auf die subjektive Wahrnehmung der Jurymitglieder ankommt, wer die Tanzshow als Sieger verlässt, ist es an der Börse sehr einfach zu beurteilen, wer besser ist. Am Aktienmarkt geben die nackten Zahlen Aufschluss darüber, ob ein Fondsmanager gut ist oder schlecht, ob er den Markt schlagen kann oder nicht.

Doppelt so gut wie der DAX
Und die Fakten sprechen ganz klar für den aktionär Titan 20 Index. Seit Auflegung am 4. Januar 2016 hat das Kursbarometer einen Wertzuwachs von 37,6 Prozent verbucht. Die Benchmark, der DAX, hat im gleichen Zeitraum lediglich 19,3 Prozent geschafft. Der Euro Stoxx 50 kommt sogar nur auf 17,5 Prozent und damit nicht einmal auf die Hälfte.
Doch schlägt der Titan-Index auch Buffetts Berkshire? Zugegeben, es ist ein relativ knappes Rennen, aber auch in diesem Vergleich haben die Titanen die Nase vorn. Die Berkshire B-Aktie kommt nämlich seit Anfang 2016 auf eine Rendite von 32,1 Prozent oder 11,9 Prozent pro anno. Auf annualisierter Basis sind das 180 Basispunkte weniger als beim aktionär-Index.

Geballte Börsenerfahrung
Verantwortlich für den aktionär Titan 20 Index ist ein Komitee, das sich – wie der Indexname vermuten lässt – aus leitenden Mitgliedern der Redaktion zusammensetzt. Die Redakteure sind zwar noch nicht ansatzweise so lange wie Buffett an der Börse aktiv, verfügen aber auch schon über im Schnitt 25 Jahre Börsenerfahrung. An jedem vierten Freitag in den Monaten März, Juni, September und Dezember entscheidet das Komitee darüber, ob es Änderungen im Titan-Index gibt oder die 20 Indexmitglieder weiter Bestand haben.


Grundvoraussetzungen für eine Aufnahme in den Index sind zunächst einmal ein Listing im Stoxx Europe 600, im S&P 500 oder im Best of Gold Miners Index, eine Marktkapitalisierung von mindestens 1.000 Millionen Dollar sowie ein durchschnittlicher Handelsumsatz von drei Millionen pro Tag über einen Zeitraum von drei Monaten. Im Anschluss wird geschaut, welche Unternehmen die Auswahlkriterien für den Titan-Index erfüllen und ein anderes Unternehmen ersetzen könnten. Wie Buffett setzt der aktionär größtenteils auf US-Unternehmen. Dies sollte nicht weiter verwundern, denn die USA sind immer noch die größte Volkswirtschaft der Welt mit ungeahnten Wachstumschancen, selbst für Großkonzerne wie Amazon und Co. Darüber hinaus kommen einfach die meisten Top-Konzerne aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Wie der Liste aber zu entnehmen ist, finden sich aber auch europäische Großkonzerne unter den Titanen. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zu Buffett, der zu 95 Prozent heimische Firmen im Depot hat. Ferner hat das Team des aktionär frühzeitig auf die Tech-Rallye gesetzt, die der Börsenaltmeister, wie er selbst zugibt, verschlafen hat. Ein anderer großer Vorteil des Titan-Index ist die Flexibilität, viermal im Jahr Änderungen vornehmen zu können. Buffett kann nicht einfach aus seinen Positionen rein und raus.

Drei Wechsel
Bei der jüngsten Indexüberprüfung hat das Komitee drei Änderungen vorgenommen. Bank of America, Celgene und Continental haben die Erwartungen nicht erfüllt beziehungsweise stehen vor schwierigeren Zeiten. Im Gegenzug wurden Adobe Systems, Electronic Arts und UnitedHealth aufgenommen.

Zertifikate von Morgan Stanley auf den AKTIONÄR Titan 20 Index

Die Investmentbank Morgan Stanley hat auf den Titanen-Index zahlreiche Zertifikate aufgelegt. Folgende Papiere sind nach aktuellem Stand handelbar:

WKN Typ Strategie Basispreis Hebel
MF1N8N Mini Future Long -1,5 1
MF1N8P Mini Future Long 50,6 1,7
MF1N8Q Mini Future Long 68,01 2,2
MF1N8R Mini Future Long 76,71 2,7
MF1N8S Mini Future Long 81,93 3
MF56GN Faktor Zertifikat Long 61,78 2
MF56GP Faktor Zertifikat Long 82,37 3
MF56GQ Faktor Zertifikat Long 92,67 4

 

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte gemäß §34 WPHG:

flatex ist eine Marke der FinTech Group Bank AG, die eine 100-% Tochter der FinTech Group AG ist. Der Herausgeber hält unmittelbar über eine Beteiligung Anteile an der FinTech Group AG. Die FinTech Group Bank AG erhält für ihre Leistungen Gebühren von Morgan Stanley & Co. International plc.

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