MS Industrie
- Michael Schröder - Redakteur

AKTIONÄR-Hot-Stock MS Industrie: Comeback läuft - "Können das Wachstum profitabel bewältigen"

Hinter den Aktionären von MS Industrie liegen bewegte Monate. Nach einer mehrmonatigen Bodenbildung arbeitet die AKTIONÄR-Altempfehlung nun aber an einem Comeback. Vorstand Andreas Aufschnaiter sieht die Gesellschaft, zu deren Kunden vor allem Auto- und Nutzfahrzeughersteller sowie Unternehmen aus der Verpackungsindustrie zählen, wieder auf Kurs.

Im Sommer 2015 ging der Kurs der Industrieholding mit Schwerpunkt auf Antriebs- und Ultraschalltechnik bei 5,00 Euro auf Talfahrt. Im Tief fiel die Aktie von MS Industrie fast bis auf die 2-Euro-Marke zurück. Nach einer ausgedehnten Bodenbildung geht es nun aber wieder nach oben.

„Für die MS-Industrie-Gruppe war der Start in den ersten drei Monaten noch sehr verhalten, aber seit April bemerken wir eine deutliche Belebung der Nachfrage, insbesondere aus den USA im Bereich Powertrain“, so Vorstand Andreas Aufschnaiter gegenüber dem AKTIONÄR. „Das zweite Quartal 2017, das auch durch verstärkte Auslieferungen bei Ultraschall-Sondermaschinen geprägt war, stimmt uns in Verbindung mit den sehr guten Auftragsbeständen für den Rest des Jahres recht zuversichtlich“, so der Vorstand weiter. Seit der Fertigstellung des neuen Produktionsgebäudes in Trossingen legt die Gesellschaft den Schwerpunkt auf die Ergebnisverbesserung sowie auf die Fortsetzung der Markteinführung der neuen Ultraschall-Serienmaschinen. Das größte Wachstumspotenzial sieht Aufschnaiter im laufenden Jahr „prozentual eindeutig im Teilsegment dieser neuen Schweißmaschinen der Marke ‚soniTOP‘ und absolut bei den wieder anspringenden Volumina an Ventiltriebsystemen im Segment Powertrain“.

Alles in allem können sich die Anleger auf eine Rückkehr zum organischen Wachstum einstellen – aktuell ohne absehbare Sondereinflüsse oder Zusatzbelastungen. „Alle Produktionsstandorte sind nun modernst eingerichtet und verfügen über ausreichend Kapazitätsreserven, um das Wachstum profitabel bewältigen zu können“, so der Vorstand. Die Aktie dürfte in der zweiten Jahreshälfte den noch jungen Aufwärtstrend nachhaltig fortsetzen. Auf Jahressicht liegen Kurse im Bereich um 4,50 Euro im Rahmen des Möglichen.

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