Apple
- Michael Schröder - Redakteur

Aktien im Brennpunkt: Darauf kommt es heute bei Apple, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Evotec und dem Goldpreis an!

Fast ein Jahr lang hat Apple keine neuen Geräte vorgestellt. Heute wird daher ein Feuerwerk erwartet. Neben größeren iPhones soll erstmals auch eine Smartwatch präsentiert werden. Bei der Deutschen Bank sorgt der Stresstest weiter für Aufsehen. Die Aktie der Deutschen Telekom steht noch immer wegen dem möglichen Verkauf der US-Tochter im Fokus. Bei Evotec sorgen Unregelmäßigkeiten bei einem Partnerunternehmen für Ungemach.

Der Countdown läuft, am heutigen Dienstag schlägt für Apple-Chef Tim Cook die Stunde der Wahrheit. Es werden die ersten Geräte gezeigt, die komplett in seiner Zeit an der Apple-Spitze entwickelt wurden. Vor allem an der Computeruhr würde gemessen, ob Cook die Fußstapfen seines legendären Vorgängers Steve Jobs ausfüllen konnte. Wie vor jedem Apple-Event überschlagen sich die Gerüchte.

Die Deutsche Telekom sorgt ebenfalls für Schlagzeilen. Zuletzt sorgten erneute Spekulationen um einen Bieterstreit für die Tochter T-Mobile US für aufsehen. Nun hat der Konzern eine neue Tarifstruktur vorgestellt. Die Analysten sind durchweg optimistisch. Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Telekom beispielsweise auf "Overweight" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter auf steigende Kurse.

Ein positiver Analystenkommentar könnte den Banken-Sektor beflügeln. Die Credit Suisse sieht mehrere Faktoren, die die Aktien von Europas großen Geldhäusern treiben dürften. DER AKTIONÄR ist ebenfalls davon überzeugt, dass die Deutsche Bank den Stresstest mühelos bestehen wird. Die angekündigten ABS-Käufe werden der Branche ohne Frage gut tun und sollten die Aktienkurse treiben. Die Aktie der Deutschen Bank ist günstig wie kaum eine Großbank. Der Chart sieht mittlerweile viel versprechend aus.

Dem Biotechunternehmen Evotec droht wegen Unregelmäßigkeiten bei einem Partnerunternehmen Ungemach und das Verfehlen der Prognose. Die Papiere von Evotec kommen daher massiv unter die Räder. Wie geht es weiter? Das sagen die Analysten! 

Der Goldpreis steht erneut unter Druck. Weder die Krise in der Ukraine noch die Zinssenkung durch die EZB konnten dem Goldpreis nachhaltig Leben einhauchen. Und jetzt holt auch noch Goldman Sachs die verbale Keule hervor. Bis auf 1.050 Dollar soll der Goldpreis bis zum Jahresende fallen. Kein Grund zur Panik, oder doch?

 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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