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Aktie mit Sprengkraft

Sechs Jahre dauert der Kampf der Amerikaner gegen den Terrorismus nun schon und eine Ende ist nicht in Sicht. Als potenzielle Ziele neuer Angriffe haben Sicherheitsspezialisten neben öffentlichen Plätzen auch alle möglichen US-Einrichtungen ausgemacht. Law Enforcement liefert die entsprechenden Abwehrtechnologien.

Behörden und Kasernen gelten bei US-Sicherheitsexperten als besonders gefährdet, wenn es um mögliche Terrorziele geht. Law Enforcement liefert die entsprechenden Abwehrtechnologien.

Sechs Jahre dauert der Kampf der Amerikaner gegen den Terrorismus nun schon und eine Ende ist nicht in Sicht. Als potenzielle Ziele neuer Angriffe haben Sicherheitsspezialisten neben öffentlichen Plätzen auch alle möglichen US-Einrichtungen ausgemacht. Insbesondere Kasernen gelten als gefährdet. Den Schutz der Bevölkerung lässt sich die US-Regierung allein in diesem Jahr einiges kosten: Das Budget für den Heimatschutz beläuft sich auf 47 Milliarden Dollar – ein riesiger Kuchen, von dem sich viele Unternehmen ein Stück abschneiden wollen. Auch Law Enforcement.

High-Tech-Abwehr

Das mit einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 30 Millionen Dollar sehr kleine Unternehmen ist ein Spezialist für Sicherheitstechnologien. Neben Überwachungskameras und Audiokomponenten findet sich mit einem hochmodernen Unterbodenschutzgerät ein möglicher Megaseller im Sortiment der Firma. Der in Kooperation mit dem bekannten Waffenproduzenten Smith & Wesson vertriebene SWIFT, ist, vereinfacht ausgedrückt, ein elektronischer Spiegel, mit dem beispielsweise das Wachpersonal von Kasernen unter Autos und LKWs spähen kann. Zwei Kameras des 7.000 Dollar teuren Geräts erfassen dabei jeweils 180 Grad des Unterbodens, für die richtige Beleuchtung sorgen Hochleistungs-LEDs.

Allein in der ersten Oktoberwoche hat Law Enforcement vier SWIFTs unter anderem an die Luftwaffe verkauft, auch dank Smith & Wesson, dessen Name dem Unternehmen Türen öffnet, die sonst verschlossen blieben. Firmenchef Paul Feldman hofft nun, dass sich das Verkaufsmomentum für den SWIFT fortsetzt. In diesem Fall könnte der Umsatz auf Jahressicht die Marke von neun Millionen Dollar knacken und Law Enforcement nachhaltig in die Gewinnzone springen.

Chance auf Verdopplung

Die Aktie von Law Enforcement ist zuletzt nach Bekanntgabe von Aufträgen angesprungen – im Chart hat sich ein ansteigendes Dreieck gebildet. Erfolgt ein Break über die Marke von 1,30 Dollar, dann könnte sich der Aktienkurs auch kurzfristig verdoppeln. Trotzdem ist das Papier, das derzeit nur in New York gehandelt wird, nur für spekulative Anleger.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 45/2007.

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