Driver Bensch
- DER AKTIONÄR

Aktie mit "Drive"

Die Ernte kann jetzt eingefahren werden“, kommentiert „Driver & Bengsch“-Vorstand André Driver die Tatsache, dass sich die Kundeneinlagen seit Jahresanfang um 170 Millionen Euro auf aktuell 520 Millionen Euro erhöht haben. Ziel der Berater ist es nun, die mehr als 41.000 Kunden in höher rentierliche Anlagen wie Genussscheine, Anleihen oder auch Aktienfonds zu lenken. DER AKTIONÄR traf Driver zum Exklusivinterview.

Analysten trauen dem Finanzdienstleister Driver & Bengsch eine EBIT-Marge von 50 Prozent zu. Dies sollte die Aktie beflügeln.

Die Ernte kann jetzt eingefahren werden“, kommentiert „Driver & Bengsch“-Vorstand André Driver die Tatsache, dass sich die Kundeneinlagen seit Jahresanfang um 170 Millionen Euro auf aktuell 520 Millionen Euro erhöht haben. Ziel der Berater ist es nun, die mehr als 41.000 Kunden in höher rentierliche Anlagen wie Genussscheine, Anleihen oder auch Aktienfonds zu lenken. DER AKTIONÄR traf Driver zum Exklusivinterview.

DER AKTIONÄR: Herr Driver, die Analysten von GBC prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr Provisionserträge in Höhe von 18,3 Millionen Euro sowie einen operativen Gewinn von 9,3 Millionen Euro. Wären Sie mit diesem Ergebnis zufrieden?

ANDRÉ DRIVER: Die Zahlen würden einen neuen Rekord für uns darstellen. Wir glauben aber nicht, dass damit für unser Haus langfristig schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir haben noch große Expansionspläne. Bei mehr als 35 Millionen Haushalten in Deutschland, die jeweils über ein jährliches Sparvermögen von rund 15.000 Euro verfügen, gibt es für uns noch sehr viel zu tun. Besonders attraktiv für unsere Aktionäre dürfte zudem sein, dass wir einen Großteil unseres Gewinns als Dividende ausschütten werden. Analysten erwarten für 2007 eine Ausschüttung von 22 bis 26 Cent und für 2008 von 32 bis 35 Cent je Aktie.

Welchen Anteil von den mehr als 500 Millionen Euro Tagesgeld werden Sie voraussichtlich im laufenden Jahr noch in höher verzinsliche Anlagen drehen können?

Wir gehen davon aus, dass dies ein beträchtlicher Anteil des Volumens sein wird. Allein durch die Platzierung der Genussscheine und Anleihen an unsere Kunden können wir einen Betrag vereinnahmen, der im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen könnte – vor Kosten. Daran erkennen Sie, dass unser Geschäftsmodell mehr als transparent ist.

Welche zusätzlichen Einnahmen haben Sie aus dem Wandel von Genussscheinen?

Der Emittent vergütet uns vierteljährlich eine sogenannte Bestandsführungsprovision, sodass wir ein sehr gutes und solides Fundament haben werden, um den Gewinn nachhaltig zu steigern.

Wann wird dies der Fall sein?

Da das zweite Quartal unseren Wertpapierberatern vollumfänglich zur Beratung und weniger für administrative Tätigkeiten zur Verfügung steht, wird sich bereits zum Halbjahr eine Verbesserung im Ergebnis zeigen. Das zweite Halbjahr wird nach unserer Einschätzung jedoch noch wesentlich interessanter werden.

Sie müssten doch schon längst sehr starke Konkurrenz haben?

Mit unserem System erreichen wir eine deutlich zweistellige EBIT-Marge – Analysten schätzen für 2007 rund 50 Prozent der Umsatzes – und zählen damit zu den erfolgreichsten Instituten in Deutschland. Viele Wettbewerber haben schon versucht, unser Geschäftsmodell zu kopieren. Hierfür braucht man jedoch viel Geschick. Wir haben bewiesen, dass wir unser Geschäft verstehen. Die Driver & Bengsch AG ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Neue Kursziele

Die in Ausgabe 18/2007 empfohlene Aktie von Driver & Bengsch verfügt nach einer monatelangen Seitwärtsbewegung über deutliches Nachholpotenzial. Das 2008er-KGV von 12 sowie die erwartete Dividendenrendite von rund sieben Prozent eröffnen dem Papier großen Spielraum. DER AKTIONÄR erwartet bis Jahresende Kurse von mindestens 6,50 Euro. Noch optimistischer zeigen sich die Analysten von GBC, die ihr Kursziel von 5,77 Euro auf 7,24 Euro angehoben haben.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 25/2007.

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