Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: "Destabilisierend, nicht verheerend"

Die Analysten von Merrill Lynch stufen die Aktie der Deutschen Bank weiterhin mit "Neutral" ein. Die Bonitätsabstufungen zahlreicher Euro-Staaten durch Standard & Poor’s sei besonders Besorgnis erregend, so die Experten.

Laut Analyst Derek de Vries wirken die Abstufungen destabilisierend, verheerend seien sie aber nicht. Allerdings seien die Maßnahmen von S&P etwas schlimmer ausgefallen als vom Markt erwartet. De Vries erwartet, dass in den kommenden Tagen auch Moody's einige europäische Staaten abstufen wird. An der Lage der europäischen Banken ändere sich aber nichts. Laut de Vries dürften die Investoren in den kommenden Monaten bei den Banken von einer adäquaten Kapitalausstattung ausgehen. Grund seien die Empfehlungen zur Rekapitalisierung, die die Europäische Bankenaufsicht (EBA) gemacht hat. Top Picks aus dem Bankensektor sind für den Analysten Société Générale und Lloyds Banking.

Kursziel: 36 Euro

Optimistischer für die Deutsche Bank sind die Experten der UBS. Sie empfehlen den Titel zum Kauf. Als Kursziel nennen sie 36 Euro. Die Analysten begründen ihr positives Rating mit der starken Refinanzierungssituation, der guten Liquidität und den begrenzten direkten Risiken durch die Schuldenkrisen in den europäischen Peripheriestaaten.

Chance für Mutige

Für den AKTIONÄR ist die Aktie der Deutschen Bank ein Top-Pick aus dem Sektor. Spekulativ orientierte Anleger setzen den Stoppkurs bei 25 Euro.

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