Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Schwacher Start für die Aktie

Die Deutsche Bank steht am Montag wieder im Fokus der Anleger. Laut einem Pressebericht hat der deutsche Marktführer erneut Ärger in den USA. Die Deutsche-Bank-Aktie notiert im frühen Handel im Minus.

Die Aktie der Deutschen Bank haben am Montag im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 0,35 Prozent gewonnen. Zwar hat die US-Behörde Federal Housing Finance Agency der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge den Finanzkonzern auf Rückkauf von Krediten verklagt. Das sei allerdings nur eine weitere eingereichte Klage, kommentiert ein Händler. Auch der Inhalt eines Zeitungsberichtes über mögliche milliardenschwere Schadensersatzforderungen gegen Banken im Zusammenhang mit den Libor-Manipulationen sei nicht neu.

Neue Boni-Regeln

Wie die Financial Times am Montag berichtet, gibt es bei der Deutschen Bank neue Boni-Regeln. Das Unternehmen kann nun Mitarbeitern Zuschläge streitig machen, die diese zuvor bei anderen Arbeitgebern erworben haben, schreibt das Blatt. Laut Financial Times hat noch kein anderes globales Institut solche Regeln eingeführt.

Aktie bleibt eine Wette

Bei der Aktie der Deutschen Bank und bei den meisten anderen Finanztiteln kommt es darauf an, was die Europäische Zentralbank und die amerikanische Notenbank bald unternehmen, um die Krisen in der Eurozone beziehungsweise in den USA zu lösen. Sollten die Institute zum großen Schlag ausholen - sprich: riesige Mengen an Geld drucken - dürften Deutsche Bank und Co eine Rallye hinlegen. DER AKTIONÄR traut der Aktie der Deutschen Bank mittelfristig Kurse um 32 Euro zu. Langfristig hat das Papier Potenzial bis 40 Euro. Allerdings sollten wegen der Unsicherheiten nur risikobewusste Anleger einsteigen. Stoppkurs bei 22 Euro setzen!

Mit Material von dpa-AFX

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