Aixtron
- Maximilian Völkl

Aixtron: Neue Ziele, neue Chancen

Der kriselnde Spezialmaschinenbauer Aixtron startet einen neuen Erholungsversuch. Nachdem sich die Unterstützung bei 4,90 Euro erneut als stabil erwiesen hat, geht der Blick der Anleger wieder nach oben. Hoffnung machen Aussagen von Konzernchef Martin Goetzeler. Er will das TecDAX-Unternehmen in Zukunft breiter aufstellen.

Vor allem die Abhängigkeit von der LED-Industrie soll deutlich reduziert werden. Aixtron beliefert die Branche – eingesetzt werden die LED-Halbleiter unter anderem in Bildschirmen und Leuchten – mit Produktionsmaschinen. Das Geschäft mit der Ausrüstung kommt aber nicht in Fahrt, der Konzern schreibt seit Jahren rote Zahlen. Goetzeler will deshalb sein Heil künftig auch in anderen Märkten suchen. „Bis 2019 wollen wir über 50 Prozent unseres Umsatzes mit Produkten abseits des LED-Markts erzielen“, so Goetzeler in der Börsen-Zeitung. „Mein Ziel ist es, das Unternehmen auf mehrere Säulen zu stellen.“

Obwohl die Nachfrage nach den Maschinen seit geraumer Zeit schwächelt und neue Technologien noch in den Kinderschuhen stecken, hält Aixtron die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hoch. Dies belastet zwar das Ergebnis. In Zukunft sollen sich die Investitionen aber auszahlen. Dazu setzt Goetzeler unter anderem auf Anlagen zur Herstellung energieeffizienter Chips aus alternativen Materialien. Laut dem Konzernlenker werden diese die gängigen Halbleiter auf Siliziumbasis in den kommenden Jahren nach und nach ersetzen. „Ein anderes Gebiet ist der Speichermarkt, in dem die Miniaturisierung der Bauteile immer weiter fortschreitet“, so Goetzeler weiter.

Riskantes Investment

DER AKTIONÄR hat risikobereiten Anlegern zuletzt zum Einstieg bei Aixtron geraten. Ein Investment ist auch eine Wette auf einen Short-Squeeze. Gehen die Pläne des Konzerns auf, ist auch ein nachhaltiger Turnaround möglich. Nach den jüngsten Kursgewinnen ist der horizontale Widerstand bei 6,00 Euro im Fokus. Darüber wäre der Weg bis zur entscheidenden Marke bei 6,70 Euro frei.

(Mit Material von dpa-AFX)


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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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