AIXTRON AG O.N. IGL
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Aixtron liefert solide Quartalszahlen

Der Spezialmaschinenbauer aus Aachen enttäuschte die Marktbeobachter mit den Geschäftzahlen zum zweiten Quartal nicht. Angesichts der guten Auftragslage bestätigte Vorstandschef Paul Hyland zudem die Prognosen für das Gesamtjahr. Die Aktie legte am Donnerstag deutlich zu.

"Mehr oder weniger in line" - so bezeichneten einige Analysten die am Donnerstag vorgelegten Zahlen des LED-Herstellers Aixtron. Der TecDAX- Konzern erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 65,8 Millionen nach 45,2 Millionen im Vorjahr. Die deutlich gesenkten Vertriebskosten waren ein Grund für die massive Steigerung beim Gewinn vor Zinsen und Steuern, der von 3,2 Millionen auf 8,9 Millionen Euro anzog. Der Überschuss legte gleichzeitig von 3,8 Millionen auf 7,4 Millionen Euro zu.

Gute Auftragslage – Prognose bestätigt

Vorstandschef Paul Hyland bekräftigte aufgrund des guten Auftragseingangs – dieser erhöhte sich im zweiten Quartal von 50,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 72,5 Millionen Euro – den Ausblick für das Gesamtjahr. So geht der Firmenlenker für 2008 nach wie vor von einem Umsatz zwischen 270 und 300 Millionen Euro und einer EBIT-Marge zwischen zehn und zwölf Prozent aus.

"Wir haben in der Vergangenheit hart an der Markt- und Kundenausrichtung unseres Produktdesigns gearbeitet, sowie unsere Prozesse noch flexibler und kosteneffizienter gestaltet. Sowohl operativ als auch finanziell sind wir stärker denn je", sagte Hyland und zeigte sich von sehr positiven mittel- bis langfristigen Aussichten für das Geschäft Aixtrons überzeugt.

Aktie legt deutlich zu

Nach Bekanntgabe der Zahlen stieg die Aixtron-Aktie im Handelsverlauf um mehr als sechs Prozent auf 6,55 Euro im Hoch. Leser von DER AKTIONÄR online, die der Kaufempfehlung vom 01. August gefolgt sind (siehe Beitrag "Aixtron: Vor den Zahlen kaufen“), können sich bereits über ein komfortables, zweistelliges Plus freuen. Investierte Anleger sollten Aixtron aufgrund der guten Aussichten weiter halten und den Stoppkurs mit steigenden Kursen nachziehen. DER AKTIONÄR bekräftigt noch einmal das Trading-Kursziel von sieben Euro.

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