Aixtron
- Maximilian Völkl

Aixtron-Aktie: Die letzte Chance

Mit der Aktie des Spezialmaschinenbauers Aixtron hatten Anleger in der jüngeren Vergangenheit wenig Freude. Auf 52-Wochen-Sicht hat der TecDAX-Titel sportliche 60 Prozent verloren. Derzeit verteidigt der Liebling der Short-Seller aber die wichtige Unterstützung bei 4,90 Euro. Kommende Woche könnte es neue Impulse geben.

In der vergangenen Woche hat Aixtron seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Die Verschiebung einer Lieferung an den chinesischen Großkunden Sanan hat auch die Aktie unter Druck gebracht. Am kommenden Dienstag, den 27. Oktober, präsentiert der Konzern nun Zahlen für das dritte Quartal. Die Analysten erwarten im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 14,5 Prozent auf 52,2 Millionen Euro. Der Verlust je Aktie soll um gut 70 Prozent auf fünf Cent je Anteil sinken.

Die Talfahrt im vergangenen Jahr drückt naturgemäß auch auf das Chartbild. Um sich von den Tiefstständen wieder zu lösen, sind überzeugende Zahlen notwendig. Derzeit notiert Aixtron noch knapp oberhalb der massiven Unterstützung bei 4,90 Euro. Hält diese nicht stand, droht der Aktie zügig ein neues Mehrjahrestief. Weitere Verluste sind dann zu befürchten. Bei positiven Impulsen ist allerdings auch ein schneller Sprung bis zur 6,00-Euro-Marke möglich.

Hohes Risiko

Aixtron hat die Anleger in den letzten Monaten häufig enttäuscht. Bei schwachen Zahlen dürfte sich die Talfahrt der Aktie noch einmal verschärfen. Risikobereite Anleger können allerdings auf eine positive Überraschung und schnelle Gewinne setzen. Ein Investment ist auch eine Wette auf einen Short-Squeeze. Nach wie vor sind über zwölf Prozent der Aixtron-Aktien leerverkauft. Es sollte allerdings mit einem engen Stopp im Bereich von 4,50 Euro agiert werden.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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