Aixtron
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron: Dienstag gibt´s Zahlen - das wird erwartet!

Nach dem Turnaround im Vorjahr setzen die Bullen bei Aixtron auf eine weitere Geschäftsbelebung. Die gut gefüllten Orderbücher und die Adressierung der richtigen Wachstumsmärkte sorgen für Fantasie. Am morgigen Dienstag (30. Oktober) gewährt der Spezialmaschinenbauer einen Einblick in die jüngste Geschäftsentwicklung und gibt einen Ausblick auf den Rest des Jahres.

Die Bären kritisieren bei Aixtron schon fast traditionell die hohe Bewertung. Doch der Wachstumstrend ist intakt. Das dürften die Zahlen zum dritten Quartal morgen zeigen: Bei einem Auftragseingang von rund 75 Millionen Euro (Vorjahr: 69 Millionen Euro) dürften 64 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 62 Millionen Euro) und eine EBIT von acht Millionen Euro (Vorjahr: 5,0 Millionen Euro) zu Buche stehen. Daraus würde eine Marge von 12,5 Prozent resultieren.

Zur Erinnerung: Vorstand Bernd Schulte setzt auf ein gutes zweites Halbjahr und plant im Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf 260 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll um die zehn Prozent erreichen (Vorjahr 2,0 Prozent). Am Ende könnte ein Gewinn je Aktie von 0,24 Euro zu Buche stehen. Hält der Trend an, könnte im kommenden Jahr mit 0,36 Euro pro Anteil bereits deutlich mehr Gewinn in den Büchern stehen.

Besonders im Fokus steht dabei der Auftragseingang, den der Vorstand im Gesamtjahr zwischen 260 Millionen und 290 Millionen Euro sieht. Zum Halbjahr wurde mit 154 Millionen Euro (plus 20 Prozent) schon mehr als die Hälfte davon verbucht. DER AKTIONÄR sieht vor allem im Geschäft mit LED-Produktionsmaschinen und Anlagen zur Herstellung von Lasern für Anwendungen bei der optischen Datenübertragung und in der 3D-Sensorik hohes Potenzial.

Bei einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum von über 35 Prozent ist die Bewertung mit einem 2019er-KGV von 33 keinesfalls zu hoch. Liegen die Q3-Zahlen halbwegs im Rahmen der Erwartungen und fällt der Ausblick nicht zu zurückhaltend aus, dann dürfte die nächste Aufwärtswelle in Richtung zehn Euro und mehr nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Neben Neuigkeiten zur operativen Entwicklung liefern Analysteneinschätzungen für die entsprechenden Impulse. Aber auch die Transaktionen von Leerverkäufern finden große Beachtung. DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest und setzt im Real-Depot auf steigende Kurse im Vorfeld der Zahlen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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