Aixtron
- Werner Sperber - Redakteur

Aixtron: Chinesen wollen es, um jeden Preis

Die Sachkenner des Aktionärsbrief erklären: Bei dem Übernahmeangebot des chinesische Investmentfonds Fujian Grand Chip Investment für Aixtron geht es nur um den Transfer von Fachwissen von Deutschland nach China. Fujian Grand Chip offeriert dafür sechs Euro je Aktie des auf den Bau von Maschinen zur Fertigung von Leuchtdioden (LEDs) spezialisierten Unternehmens. Möglicherweise entwickelt sich auch ein Bieterkampf beispielsweise mit Applied Materials oder Tokyo Electron. Dann könnten die gebotenen Preise schnell auf sieben oder acht Euro steigen.

Für die Aktionäre von Aixtron ist das seit Jahren die mit Abstand beste Nachricht. Mit einer chinesischen Muttergesellschaft dürfte der Marktanteil von Aixtron in der Volksrepublik schnell wieder steigen. Die Sachkenner des Aktionärsbrief verweisen auf den derzeitigen Aktienkurs von Aixtron, der deutlich niedriger ist als das Angebot. Anleger sollten deshalb einsteigen, das Risiko ist überschaubar.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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