- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

Aixtron: Aktie geht auf Tauchstation

Die Aktie des LED-Spezialisten am Mittwoch mehr als fünf Prozent an Wert verloren. Ausgelöst wurde die Kursschwäche durch das negative Marktumfeld - aber nicht nur.

Die europäische Schuldenkrise hat die Börsen wieder fest im Griff. Während der DAX zur Wochenmitte 2,1 Prozent einbüßte, rutschten die Notierungen im TecDAX um durchschnittlich 1,6 Prozent ab. Deutlich heftiger fiel das Minus bei Aixtron aus. Die Aktie schloss bei 10,20 Euro rund 5,7 Prozent niedriger.

Belastungsfaktoren

Das heftige Minus beim LED-Maschinenhersteller geht aber nur zum Teil auf Kosten des schwachen Gesamtmarktes. Bereits in den Vortagen hatte sich eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs für Aixtrons US-Rivalen Veeco Instruments belastend auf den Kurs der Westdeutschen ausgewirkt.

Goldman hatte das Kursziel für die Veeco-Aktie mit Hinweis auf den zuvor starken Kursanstieg von 68 Prozent zudem um zehn Prozent korrigiert.

Die Charttechnik lieferte den Investoren am Mittwoch offenbar weitere "gute" Gründe, um Positionen glattzustellen - mit dem Bruch der 11-Euro-Marke wurde ein Verkaufssignal generiert.

Was die Nachrichtenseite bei Aixtron betrifft, gilt: Still ruht der See. Die Zahlen für das dritte Quartal gibt es erst im Oktober (voraussichtlich gegen Monatsende).

DER AKTIONÄR bleibt trotz des Kursrücksetzers in der laufenden Woche optimistisch für die Aachener (die Begründung finden Sie hier).

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