Airbus
- Marion Schlegel - Redakteurin

Airbus-Aktie avanciert zum Überflieger: Neue Kooperation

Die Aktie von Airbus hat die Korrekturbewegung zur Jahresmitte mittlerweile längst abgeschlossen. Seit Anfang August startet der Wert wieder ordentlich durch in Richtung des Anfang dieses Jahres bei gut 57 Euro markierten Allzeithochs. Positive Analystenkommentare und eine Reihe positiver Nachrichten haben das MDAX-Papier kräftig beflügelt. Auch zuletzt konnte Airbus erneut mit interessanten News aufwarten. Der Konzern arbeitet zukünftig mit er US-amerikanischen Aerion Corporation zur Entwicklung eines Überschall-Flugzeugs für Geschäftsreisende zusammen.

Geschäftsreisende zukünftig in Rekordzeit in den USA
Wie am Montag gemeldet wurde, soll bis 2021 die Aerion AS2 zertifiziert werden. Aerion sieht laut Vorstandschef Robert Bass in der Kooperation einen "gewaltigen Schritt nach vorn". Die Airbus Group will über ihre Rüstung- und Raumfahrtsparte Defense and Space zum Beispiel technische Führungskräfte zu Aerion nach Reno im US-Bundesstaat Nevada entsenden. Im Gegenzug soll Aerion der Airbus Group eigene Technologien für die Entwicklung für Hochleistungsflugzeuge zur Verfügung stellen.
In den USA arbeitet Spike Aerospace ebenfalls an einem Überschall-Passagierjet, der Supersonic Spike S-512. Das Flugzeug für 18 Passagiere könnte 2018 erstmals abheben. Die Flugzeit zwischen der US-Ostküste und Europa könnte sich damit auf drei bis vier Stunden verkürzen, statt bisher sechs bis sieben Stunden. Der französische Airbus-Vorläufer Aérospatiale hatte auch die Concorde mitentwickelt. Die teure, laute und verlustreiche Überschallmaschine flog bis 2003 im Linienverkehr. Beim Absturz einer Concorde im Juli 2000 kamen 113 Menschen ums Leben.

Moderate Bewertung
DER AKTIONÄR sieht die Airbus-Aktie mit einem 2015er-KGV von 14 nach wie vor attraktiv bewertet und empfiehlt den Wert weiter zum Kauf. Anleger, die mit Hebel auf eine Fortsetzung der jüngst gestarteten Aufholbewegung setzen wollen, können auf den Turbo-Call mit der WKN TB4 SB9 setzen. Dieser befindet sich auch im Derivate-Musterdepot des AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

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