Adidas
- Andreas Deutsch - Redakteur

Adidas vs. Nike vs. Under Armour: Welche Aktie soll man jetzt kaufen?

Die Adidas-Aktie ist 2016 nicht zu bremsen. Seit Jahresanfang hat der Titel 84 Prozent zugelegt. Doch jetzt kommen die Aktien der US-Konkurrenten in Schwung. Beginnt die Aufholjagd?

Alle lieben Adidas. Obwohl sie mittlerweile ein 2017er-KGV von 27 aufweist, kennt die Aktie kein Halten. Adidas steigt und steigt und steigt. Short-Seller, die auf eine Korrektur warten, müssen sich in Geduld üben.

Während sich alle auf Adidas konzentrieren, fristeten Nike, immerhin mit Abstand Weltmarktführer, und der Shooting-Star der Branche, Under Armour, an der Börse seit einer gefühlten Ewigkeit ein Schattendasein. Bis jetzt. Denn die Aktie von Under Armour hat am Montag die 200-Tage-Linie durchbrochen und damit ein starkes Kaufsignal geliefert. Kurzfristig ist nun Platz bis 47,50 Dollar.

Noch nicht richtig wachgeküsst an der Börse ist Nike. Die Aktie notiert noch unterhalb des seit März gültigen Abwärtstrends und unterhalb der 200-Tage-Linie (verläuft aktuell bei 59,41 Dollar). Wird die GD200 geknackt, ergibt sich schnell Potenzial bis 65 Dollar.

Wer macht jetzt das Rennen?

In der Adidas-Aktie ist viel Fantasie drin. Der neue Chef des Konzerns Kasper Rorsted wird von der Börse nicht viel Eingewöhnungszeit bekommen, heißt: Er muss unmittelbar nach Amtsantritt eine Top-Strategie vorlegen, wie er Adidas deutlich profitabler machen will. Für die Aktie gilt: Gewinne laufen lassen, Stopp auf 130 Euro nachziehen! Die Aktie von Under Armour ist nach dem Ausbruch eine Tradingchance. Langfrist-Anleger können bei Nike einsteigen.


 

Die Wahrheit über Geld

Autor: Brichta, Raimund/Voglmaier, Anton
ISBN: 9783864703584
Seiten: 312
Erscheinungsdatum: 01.03.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Die Wahrheit über Geld? Man kann es in Form von Scheinen oder Münzen anfassen, man verdient es und gibt es aus. Das war es auch schon, oder? Nein, das ist nicht einmal die halbe Wahrheit! Raimund Brichta und Anton Voglmaier graben viel tiefer und stoßen nicht zuletzt auf die Wurzeln der uns mittlerweile seit sieben Jahren beschäftigenden Finanzkrise. Auf dem Weg dahin erklären die Autoren, wie Geld eigentlich in die Welt kommt, welcher Zusammenhang zwischen Vermögen auf der einen und Schulden auf der anderen Seite besteht und warum man unser derzeitiges Weltfinanzsystem niemals nachhaltig und krisenfest ausgestalten kann.

 

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