Adidas
- Andreas Deutsch - Redakteur

Adidas: "Nie gesünder als jetzt"

Bei Europas größtem Sportartikelhersteller blickt man nach wie vor optimistisch in die Zukunft - trotz Euro-Schuldenkrise und der Konjunkturabkühlung. "Wir spüren fast nichts, es läuft gut", sagte Adidas-Chef Herbert Hainer in einem Zeitungsinterview. Adidas-Aktionäre freut's.

Die Branche profitiere unverändert davon, dass Sportartikel nicht teuer seien und Menschen mehr Sport trieben, weil sie gesünder leben wollten und die durchschnittliche Lebenserwartung steige, so Hainer zur Süddeutschen Zeitung. Darüber hinaus stehe die Wirtschaft besser da als vor drei Jahren. "Unser Unternehmen war finanziell nie gesünder als jetzt." Die Verschuldung liege nahe null, die Eigenkapitalquote bei fast 50 Prozent.

Auch bei Nike läuft's

Dass es der Sportartikelbranche gut geht, zeigte sich vor Kurzem auch an den starken Quartalszahlen von Nike. Der Branchenprimus hat im zweiten Quartal (endete im November) 469 Millionen Dollar verdient - und damit mehr als erwartet. Der Umatz kletterte um 18 Prozent auf 5,73 Milliarden Dollar. Besonders positiv: die vollen Auftragsbücher. Die Bestellungen für Nike-Waren bis April 2012 stiegen um 13 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar.

Aktie hat viel Luft

DER AKTIONÄR hält Adidas für einen Tock-Pick aus dem DAX. Das Potenzial der Aktie ist überproportional. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 65 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 39 Euro gesetzt werden.

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